Verbesserung für Notfall
Verbesserung der Regierungsmaßnahmen für die Zivilbevölkerung im Notfall
Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse im Norden Israels hat Ministerpräsident Ehud Olmert am Sonntag eine Diskussion über die Bereitschaft der Regierung in Notfall-Situationen abgehalten.
Unter anderem wurde vorgeschlagen, dass der Staat die Bewohner, die für längere Zeit in den Luftschutzräumen bleiben, mit Lebensmitteln, Medikamenten und Dienstleistungen, die als “wesentlich” definiert werden, versorgt. Ministerpräsident Olmert beauftragte die Hinterland-Kommandantur der Armee, für jede Stadt in Israel einen verantwortlichen Offizier zu ernennen, vor allem für die Städte im Norden. Der Verantwortliche soll die Hilfsmaßnahmen in Notfällen koordinieren und einspringen, wenn die örtlichen Behörden Schwierigkeiten haben, Rettungsdienste zur Verfügung zu stellen. Jede Stadt in Israel muss im Notfall ein kommunales Krisenzentrum einrichten. Der Ministerpräsident beauftragte den Innenminister Ronni Bar-On, sicherzustellen, dass alle Luftschutzräume in Wohngebäuden in Schuss gehalten werden. Der Nationale Sicherheitsrat wurde gebeten, binnen 60 Tagen detaillierte Empfehlungen zur Bereitschaft der Organisationen vorzulegen, die mit der Zivilverteidigung zusammenarbeiten.
Am Donnerstag hatte Ministerpräsident Olmert eine Rundfahrt durch den Norden Israels gemacht. Ein Höhepunkt war der Besuch im Krankenhaus von Nahariya, das im Libanon-Krieg durch eine Katjuscha-Rakete direkt getroffen wurde. Olmert erklärte Haifa und den Norden zur ersten Priorität auf der politischen Tagesordnung. “Wir müssen uns auf verschiedene Szenarien vorbereiten und auf alles gefasst sein”, sagte der Ministerpräsident. (Quelle: Büro des Ministerpräsidenten, 27.8.)