Förderplan Bildungsbereich
Förderplan im Bildungsbereich für Haifa und den Norden verabschiedet
Das israelische “Kabinett zur Stärkung Haifas und des Nordens” hat am Dienstag (3.10.06) den Bildungsplan von Erziehungsministerin Yuli Tamir zur Stärkung des Bildungssystems in Haifa und im Norden verabschiedet. Der Plan wird in gleicher Weise auch in Sderot und in den Gemeinden im weiteren Umkreis des Gazastreifens umgesetzt. Der Plan hat einen Umfang von 360 Mio. NIS. Zusammen mit Investitionen durch externe Quellen, die außerhalb des Haushaltsplans liegen, wird der Plan einen Umfang von etwas 700 Mio. NIS erreichen.
Außerdem entschieden die Kabinettsmitglieder, dass die Klassen 1 und 2 geteilt werden, sodass 40.000 Kinder für einen Teil der Woche in kleineren Klassen lernen können. Das Erziehungsministerium wird 50 stark förderungsbedürftige Schulen tief greifend unterstützen, 350 Klassenräume und Kindergärten bauen, die Lernbedingungen in mehreren Hundert weiteren Schulen verbessern, Schulgebühren senken und ein Leih-Projekt für Schulbücher fördern.
Zu Beginn der Kabinettssitzung sagte Ministerpräsident Ehud Olmert, dass die Investitionen in Haifa, im Norden und in den Gebiete um den Gazastreifen bis zum Jahresende 2007 2,8 Mrd. NIS erreichen werden. Die Bildungspolitik stehe auf der Prioritätenliste der Regierung ganz oben. Auch im Haushaltsplan der Regierung und im Förderplan für Haifa und den Norden sei der Bildungsbereich besonders berücksichtigt worden. Der Haushaltsplan stellte 360 Mio. NIS für die Förderung des Bildungssystems in den vom Krieg betroffenen Regionen zur Verfügung.
Der Chef-Koordinator für den Wiederaufbau der Infrastruktur im Norden, Amos Yaron, teilte den Ministern mit, dass von insgesamt 140 Familien, deren Häuser während des Krieges schwer getroffen wurden, 120 ein Entschädigungsabkommen mit den Steuerbehörden geschlossen haben. Mitarbeiter der von Yaron eingerichteten Behörde stehen mit allen Familien, die ihre Häuser verlassen mussten, in direktem Kontakt. 72 dieser Familien leben in Hotels oder Gästeapartments, die von der Regierung zur Verfügung gestellt wurden. In der vergangene Woche waren es noch 88. (Quelle: Mitteilung des Kabinettssekretärs, 4.10.06)