Israel: Recht auf Selbstverteidigung
31. Dezember 2008
Das Präsidium der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft bekräftigt Israels Recht auf Selbstverteidigung
Die Österreichisch-israelische Gesellschaft spricht sich gegen die aufkeimende Stimmung aus, die die Vorgehensweise der israelischen Regierung kriitisiert, was nur zu einer Sympathisierung der Hamas führt, wie man sie keiner anderen Terrororganisation zubilligen würde. Daher geht der Vorwurf der Unverhältnismäßigkeit an der Realität vorbei.
Israel musste seit seinem Rückzug aus dem Gazastreifen fast 6000 Raketenangriffe auf sein international anerkanntes Staatsgebiet erdulden, die auch während des vor sechs Monaten vereinbarten Waffenstillstandes zwar reduziert, aber wie immer nur auf zivile Ziele in Israel gerichtet erfolgten. Um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden hat die israelische Regierung bisher sehr zurückhaltend reagiert und sich sogar in der jetzigen Situation des seitens Hamas einseitig beendeten Waffenstillstandes bereit erklärt, zur Versorgung der Zivilbevölkerung mit materiellen Gütern Checkpoints zum Gazastreifen zu öffnen.
Kein Staat der Welt würde solche Angriffe auf seine Zivilbevölkerung so lange und ohne Gegenmaßnahmen dulden.
Dr. Sepp Rieder, Präsident
Dr. Richard Schmitz, 2. Präsident
Susi Shaked, Generalsekretärin