Oesterreichisch-Israelische Gesellschaft


Monatsarchiv für Januar 2009

Den Teufelskreis durchbrechen

27. Januar 2009

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft
lädt
Mittwoch, den 11. Februar um 19 Uhr
in das
Hotel Kaiserhof, Frankenberggasse 10, 1040 Wien (Tel.:5051701)

zum Vortrag von

Samson Altmann-Shevitz, Mohamed Ibrahim und Pfarrer Christian Weber

Breaking the Vicious Circle, Den Teufelskreis durchbrechen

Das Projekt “Breaking The Vicious Circle” besteht seit acht Jahren und wurde von Samson Altmann-Shevitz, Mohamed Ibrahim und Pfarrer Christian Weber gestartet. Im Rahmen des Projektes begegnen sich 20 Jugendliche aus Deutschland, Polen, Palästina und Israel. 6 Tage lang nehmen sie an Workshops teil, bei denen sie vom europäischen Versöhnungsprozess lernen, um gemeinsam Lösungsansätze für den Konflikt in Palästina und Israel zu erarbeiten. Die Ergebnisse, die bei den Workshops entstanden sind, werden während der nächsten 6 Tage in verschiedenen Einrichtungen mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert.

Alle Jugendlichen sollen erkennen, dass nur zusammen eine friedliche und bessere Welt geschaffen werden kann.

Die Deutschen TeilnehmerInnen des Begegnungsprojektes besitzen einen jüdischen und arabischen Hintergrund. Der Nahostkonflikt ist Bestandteil ihres alltäglichen Lebens. Je stärker der Konflikt im Nahen Osten ist, desto größer die Gefahr einer Zuspitzung der Konflikte zwischen arabischen und jüdischen Jugendlichen in Deutschland. Es leben ca. 25.000 jüdische sowie ca. 25.000 palästinensische Mitbürger in Berlin. Im Alltag begegnen sie einander aber nicht, sie leben in Parallelgesellschaften. Eine Zuspitzung des Nahostkonfliktes zieht auch immer eine Radikalisierung Jugendlicher in Europa nach sich. Hier setzt das Projekt konkret an und versucht über den europäischen Versöhnungsprozess Handlungskonzepte für die Jugendlichen in Deutschland und im Nahen Osten zu erarbeiten, die eine gemeinsame Zukunft in Frieden ermöglichen. Die polnischen TeilnehmerInnen können Ihre Erfahrungen vom deutsch-polnischen Versöhnungsprozess in den Dialog mit einbringen.

Dabei werden auch aktuelle deutsch-polnische Konflikte bei diesen Diskussionen bewusst einbezogen. Dadurch wird deutlich, dass Versöhnungsarbeit ein ständiger Prozess ist, der nie abgeschlossen sein wird.

Als allgemeines Ziel der Jugendbegegnung kann festgehalten werden, dass die beteiligten Jugendlichen den europäischen Versöhnungsprozess aktiv wahrnehmen und erkennen, dass eine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben wie in Europa auch in ihren Heimatländern möglich ist. Die Begegnung soll helfen, Wissen, Kenntnisse und Kompetenzen der Jugendlichen „frei zu setzen“, die dann einen positiven Einfluss auf den eigenen Konflikt haben können.

Dieses Projekt steht unter dem Ehrenschutz von Givat Haviva einer israelischen Bildungsinstitution.

Hadassah, eine Insel des Friedens

4. Januar 2009

Sehr geehrte Mitglieder,
wir möchten Sie auf die Vorlesung unserer Generalsekretärin Susi Shaked

Hadassah, eine Insel des Friedens
aufmerksam machen. Diese Vorlesung ist Teil einer Ringvorlesung, veranstaltet von SPME.

Donnerstag, 08. Jänner 2009, 16.00h
Uni Campus, Hörsaal D
Eingang ist Spitalgasse 4 (Ecke Lazararettgasse)

Lageplan

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