Offener Brief an die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung
30. März 2011
Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft spricht ihr tiefstes Mitgefühl für die von zwei verbundenen Naturkatastrophen und in Folge von einer drohenden atomaren Katastrophe schwer getroffenen Bevölkerung Japans aus. Wir alle richten in diesen Tagen unsere Blicke auf das unermessliche Leid in Japan.
Dennoch dürfen im Schatten solcher unverschuldeter Ereignisse mit globalen Auswirkungen auch Verbrechen wie die terroristische Ausrottung einer Familie samt Säuglingen und Kindern nicht unbemerkt und nicht ohne scharfe internationale Verurteilung bleiben. Der Terrorismus hat eine neue Dimension erreicht. Beim Überfall auf die jüdische Siedlung Itamar im Westjordanland wurden in der Nacht vom 11. auf 12. März 2001 der 3 Monate alte Säugling Hadas, der vierjährige Elad, der elfjährige Yoaf, die Mutter Ruth und der Vater Udi Fogel von zwei palästinensischen Attentätern im Schlaf überrascht und erstochen.
weiter zu Offener Brief an die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung »