Oesterreichisch-Israelische Gesellschaft


Archiv Kategorie 'Newsletter Botschaft'

Economist: Israel als Land der Möglichkeiten

17. April 2009

In der letzten Ausgabe des großen britischen Wirtschaftsmagazins The Economist wird Israel neben Dänemark und Singapur als Vorbild für Unternehmenssinn gewürdigt. Zumal Israels High-Tech-Industrie profitiere von den Fähigkeiten, Tugenden und der hohen Risikoverträglichkeit, die in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) vermittelt würden.

„Es beheimatet 4000 High-Tech-Unternehmen, mehr als 100 Wagniskapitalfonds und eine wachsende Gesundheitspflege-Industrie. Zu den Innovationen, die im Land entwickelt worden sind, gehören der Pentium-Chip (Intel), Voicemail (Comverse), das Sofortnachrichtensystem (Mirabilis, Ubique), Firewalls (Checkpoint) und die „Video-Pille“, die es Ärzten ermöglicht, Eingeweide ohne invasive Chirurgie zu untersuchen.“

„Israel hat den höchsten Anteil von Promovierten an der Gesamtbevölkerung, den höchsten Anteil an Ingenieuren und Wissenschaftlern und einige der besten Forschungsuniversitären der Welt, wie etwa das Technion. Das heimische Talent des Landes wurde durch die Ankunft von 400 000 hoch qualifizierten jüdischen Flüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion bereichert.“

http://www.economist.com/surveys/displaystory.cfm?story_id=13216097&fsrc=rss

(The Economist, 12.03.09)

Nuklearer Wettlauf im Nahen Osten

17. April 2009

Der Iran hat mit seinem umstrittenen Atomprogramm einen nuklearen Wettlauf in der Region in Gang gesetzt, der sich noch auszuweiten droht. Der bekannte iranische Exil-Journalist Amir Taheri setzt sich im Wall Street Journal mit dieser bedrohlichen Entwicklung auseinander.

„Teheran spielt mittlerweile eine aktive Rolle bei der Proliferation. Bislang haben laut der offiziellen Nachrichtenagentur der Islamischen Republik Syrien und der Sudan Interesse an seiner Nukleartechnologie gezeigt und gemeinsame wissenschaftliche Komitees mit dem Iran ins Leben gerufen. Irans Rivalen im Kampf um die regionale Führungsmacht, insbesondere die Türkei, Ägypten und Saudi-Arabien sind sich der propagandistischen Wirkung des Anspruchs der Islamischen Republik, die „erste muslimische Supermacht“ zu sein, die dem Westen zu trotzen und mit ihm in Wissenschaft und Technologie zu konkurrieren vermag, bewusst. In diesem Kontext werden Teherans Entwicklung von Langstreckenraketen und der erste Satellit der muslimischen Welt als politische Coups betrachtet.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://online.wsj.com/article/SB123776572203009141.html
(The Wall Street Journal, 23.03.09)

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