Aviso Veranstaltung: Der aufhaltsame Aufstieg des Antizionismus 26.Februar

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft

In Kooperation mit dem

Center for Israel Studies

lädt zur DDr. Elfriede Sturm Gedächtnisvorlesung

Gerhard Scheit

Israel vor Gericht

Der aufhaltsame Aufstieg des Antizionismus

am Donnerstag, 26. Februar 2015, um 19 Uhr

Presseclub Concordia, Konferenzsaal, Bankgasse 8, 1010 Wien

Anmeldung erbeten: office.oeig@gmail.com

 

Einer der Attentäter von Paris hat bekanntlich ganz bewusst einen koscheren Supermarkt für sein Massaker ausgewählt. Er demonstrierte damit, dass der Hass auf Israel vom Hass auf jeden einzelnen Juden, jede einzelne Jüdin, nicht zu trennen ist.

Der Antizionismus ist zur wirkungsmächtigsten Form des Antisemitismus geworden: Israel wird als der „Jude unter den Staaten“ verfolgt.

Dieser Antizionismus eröffnet die Möglichkeit, „im Namen der Demokratie Antisemit zu sein“ und will sich zu diesem Zweck auf internationales Recht berufen, um den ‚Juden unter den Staaten‘ vor den internationalen Strafgerichtshof zu bringen.

Dieser Antizionismus möchte den vom Antisemitismus Verfolgten die wichtigste Möglichkeit der Vereinigung und Verteidigung nehmen: die staatliche Souveränität. Er will Israel im Grunde so schutzlos wissen, wie es die Menschen im Supermarkt vor dem Sturmgewehr des Attentäters waren.

Es ist darum nötiger denn je, dem antizionistischen Wahn auch in dieser ‚demokratischen‘ Form entgegenzutreten.

 

Gerhard Scheit

Dr. phil., lebt als freier Autor in Wien. Studium an der FU Berlin und der Universität Wien; Lehraufträge an verschiedenen Universitäten; Arbeiten zur Kritschen Theorie, über Antisemitismus und Staatstheorie; Mitherausgeber der Jean Améry Werkausgabe (2002-2008) und der Zeitschrift sans phrase (ab 2012). Bücher: Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus (1999, 2003); Meister der Krise (2001); Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt (2004); Jargon der Demokratie. Über den neuen Behemoth (2006); Der Wahn vom Weltsouverän (2009); Treffpunkt der Moderne. Gustav Mahler, Theodor W. Adorno, Wiener Traditionen (2010) (Koautor: W. Svoboda); Quälbarer Leib. Kritik der Gesellschaft nach Adorno (2011)

Einladung_OEIG_ Sturm-Scheit 26.02.15

FS E.Sturm