Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien (APA-Aussendung)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160414_OTS0012/empoerung-ueber-vortrag-der-terroristin-leila-khaled-in-wien

 

Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien
Khaleds PFLP ist auf EU-Terrorliste – Wiener Stadtrat Nittel wurde 1981 von palästinensischen Terroristen ermordet – Khaled outete sich als Hitler-Fan
Wien (OTS) – Mit Empörung reagiert die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) auf den geplanten Vortrag der Terroristin Leila Khaled am Freitag in Wien, der auf Einladung des Österreichisch-Arabischen Kulturzentrums (OKAZ) stattfinden soll. In ihrer Autobiographie erklärte Khaled ihre Bewunderung für Adolf Hitler, weil er „ein Feind der Juden“ war.

ÖIG-Präsident LAbg. Peter Florianschütz erklärt: „Es ist völlig unverständlich, dass ein bekennendes Mitglied der Organisation ‚Volksfront zur Befreiung Palästinas‘ (PFLP), die auf der EU-Terrorliste aufscheint, in Wien einen Vortrag zur Bewerbung ihrer Ziele halten kann.“

Die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ist in Österreich strafbar und wird mit einer Freiheitsstrafe von einem bis 10 Jahren geahndet.

„Kahleds Terrororganisation stand in enger Verbindung mit der Abu-Nidal-Gruppe, die den Wiener Stadtrat Heinz Nittel (SPÖ), einen meiner Vorgänger als ÖIG-Präsident, am 1. Mai 1981 durch einen Terroranschlag mitten in Wien ermordete,“ erinnert Florianschütz. „Es ist unbegreiflich, dass die Behörden offenbar keinen Anlass zum Einschreiten sehen und damit dulden, dass die gegen die Existenz Israels gerichtete Propaganda inklusive der Verherrlichung des bewaffneten Terrorismus ungehindert verbreitet werden kann.“

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Israelitische Kultusgemeinde eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht hat und unterstützen diese Vorgangsweise. Die ÖIG fordert ein entschlossenes Eingreifen der zuständigen Behörden,“ so Florianschütz.

(14.04.2016)

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