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	<title>ÖIG</title>
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	<description>Österreichisch-Israelische Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 18:00:08 +0000</pubDate>
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		<title>Neues Design</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 09:14:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Website der &#214;sterreichisch-Israelischen Gesellschaft bekommt ein neues Gesicht. Wir freuen uns auf ein neues Design ab November 2010.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website der &#214;sterreichisch-Israelischen Gesellschaft bekommt ein neues Gesicht. Wir freuen uns auf ein neues Design ab November 2010.
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		<title>Neues Schalom (03/2009)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:23:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift der &#246;sterreichisch-israelischen Gesellschaft
Schalom, 42. Jahrgang, Nr. 3, 2009 ist erschienen. 
Download Aktuelles Schalom (*.pdf, 2.9 MB).
Zur kurzen Inhaltsangabe des aktuellen &#8220;Schalom&#8221; sowie zu den  Downloads  &#228;lterer Ausgaben &#8230;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift der &#246;sterreichisch-israelischen Gesellschaft</p>
<p><strong>Schalom, 42. Jahrgang, Nr. 3, 2009</strong> ist erschienen. </p>
<p><a href="/downloads/schalom03-09.pdf" title="Interner Link zur PDF-Datei"><span lang="en" xml:lang="en">Download</span> Aktuelles Schalom</a> (*.pdf, 2.9 MB).</p>
<p>Zur <a href="/schalom/" title="Aktuelle Ausgabe">kurzen Inhaltsangabe des aktuellen &#8220;Schalom&#8221;</a> sowie zu den <a href="/schalom/archiv-schalom/" title="Download-Archiv"><span lang="en" xml:lang="en"> Downloads </span> &#228;lterer Ausgaben</a> &#8230;
</p>
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		<title>Neues Schalom (02/2009)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 07:38:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift der &#246;sterreichisch-israelischen Gesellschaft
Schalom, 42. Jahrgang, Nr. 2, 2009 ist erschienen. 
Download Aktuelles Schalom (*.pdf, 573 KB).
Zur kurzen Inhaltsangabe des aktuellen &#8220;Schalom&#8221; sowie zu den  Downloads  &#228;lterer Ausgaben &#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift der &#246;sterreichisch-israelischen Gesellschaft</p>
<p><strong>Schalom, 42. Jahrgang, Nr. 2, 2009</strong> ist erschienen. </p>
<p><a href="/downloads/schalom02-09.pdf" title="Interner Link zur PDF-Datei"><span lang="en" xml:lang="en">Download</span> Aktuelles Schalom</a> (*.pdf, 573 KB).</p>
<p>Zur <a href="/schalom/" title="Aktuelle Ausgabe">kurzen Inhaltsangabe des aktuellen &#8220;Schalom&#8221;</a> sowie zu den <a href="/schalom/archiv-schalom/" title="Download-Archiv"><span lang="en" xml:lang="en"> Downloads </span> &#228;lterer Ausgaben</a> &#8230;
</p>
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		<title>S.E. Botschafter Dan Ashbel, 61 Jahre Israel, Herausforderungen und Perspektiven</title>
		<link>http://www.oeig.at/2009/04/28/se-botschafter-dan-ashbel-61-jahre-israel-herausforderungen-und-perspektiven/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:37:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die &#214;sterreichisch-Israelische Gesellschaft
l&#228;dt zum
Vortrag
von
S.E. Botschafter Dan Ashbel
61 Jahre Israel, Herausforderungen und Perspektiven
am
Do. 28. Mai, 19 Uhr
Altes Rathaus, Wipplingerstr.8, 2. Stock, Festsaal
Bergr&#252;&#223;ung: Bezirksvorsteherin
Dr. Ursula Stenzel
Vortrag
Diskussion: Moderation Dr. Richard Schmitz
&#214;sterreichisch-Israelische Gesellschaft 1080 Wien, Lange Gasse 64/II/15 Tel. 405 66 83
Bankverbindung: Bank Austria-Creditanstalt, Konto Nr. 00262620801, BLZ 12000
www.oeig.at E-Mail: info@oeig.at
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="mitte">Die &#214;sterreichisch-Israelische Gesellschaft<br />
l&#228;dt zum<br />
Vortrag<br />
von</p>
<p class="mitte">S.E. Botschafter Dan Ashbel<br />
61 Jahre Israel, Herausforderungen und Perspektiven</p>
<p class="mitte">am<br />
Do. 28. Mai, 19 Uhr<br />
Altes Rathaus, Wipplingerstr.8, 2. Stock, Festsaal</p>
<p class="mitte">Bergr&#252;&#223;ung: Bezirksvorsteherin<br />
Dr. Ursula Stenzel</p>
<p class="mitte">Vortrag<br />
Diskussion: Moderation Dr. Richard Schmitz</p>
<p>&#214;sterreichisch-Israelische Gesellschaft 1080 Wien, Lange Gasse 64/II/15 Tel. 405 66 83<br />
Bankverbindung: Bank Austria-Creditanstalt, Konto Nr. 00262620801, BLZ 12000<br />
www.oeig.at E-Mail: info@oeig.at</p>
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		<title>Economist: Israel als Land der M&#246;glichkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:17:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der letzten Ausgabe des gro&#223;en britischen Wirtschaftsmagazins The Economist wird Israel neben D&#228;nemark und Singapur als Vorbild f&#252;r Unternehmenssinn gew&#252;rdigt. Zumal Israels High-Tech-Industrie profitiere von den F&#228;higkeiten, Tugenden und der hohen Risikovertr&#228;glichkeit, die in den Israelischen Verteidigungsstreitkr&#228;ften (ZAHAL) vermittelt w&#252;rden.
„Es beheimatet 4000 High-Tech-Unternehmen, mehr als 100 Wagniskapitalfonds und eine wachsende Gesundheitspflege-Industrie. Zu den Innovationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Ausgabe des gro&#223;en britischen Wirtschaftsmagazins The Economist wird Israel neben D&#228;nemark und Singapur als Vorbild f&#252;r Unternehmenssinn gew&#252;rdigt. Zumal Israels High-Tech-Industrie profitiere von den F&#228;higkeiten, Tugenden und der hohen Risikovertr&#228;glichkeit, die in den Israelischen Verteidigungsstreitkr&#228;ften (ZAHAL) vermittelt w&#252;rden.</p>
<p>„Es beheimatet 4000 High-Tech-Unternehmen, mehr als 100 Wagniskapitalfonds und eine wachsende Gesundheitspflege-Industrie. Zu den Innovationen, die im Land entwickelt worden sind, geh&#246;ren der Pentium-Chip (Intel), Voicemail (Comverse), das Sofortnachrichtensystem (Mirabilis, Ubique), Firewalls (Checkpoint) und die „Video-Pille“, die es &#196;rzten erm&#246;glicht, Eingeweide ohne invasive Chirurgie zu untersuchen.“</p>
<p>„Israel hat den h&#246;chsten Anteil von Promovierten an der Gesamtbev&#246;lkerung, den h&#246;chsten Anteil an Ingenieuren und Wissenschaftlern und einige der besten Forschungsuniversit&#228;ren der Welt, wie etwa das Technion. Das heimische Talent des Landes wurde durch die Ankunft von 400 000 hoch qualifizierten j&#252;dischen Fl&#252;chtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion bereichert.“</p>
<p>http://www.economist.com/surveys/displaystory.cfm?story_id=13216097&amp;fsrc=rss</p>
<p>(The Economist, 12.03.09)</p>
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		<title>Nuklearer Wettlauf im Nahen Osten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:16:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Iran hat mit seinem umstrittenen Atomprogramm einen nuklearen Wettlauf in der Region in Gang gesetzt, der sich noch auszuweiten droht. Der bekannte iranische Exil-Journalist Amir Taheri setzt sich im Wall Street Journal mit dieser bedrohlichen Entwicklung auseinander.
„Teheran spielt mittlerweile eine aktive Rolle bei der Proliferation. Bislang haben laut der offiziellen Nachrichtenagentur der Islamischen Republik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Iran hat mit seinem umstrittenen Atomprogramm einen nuklearen Wettlauf in der Region in Gang gesetzt, der sich noch auszuweiten droht. Der bekannte iranische Exil-Journalist Amir Taheri setzt sich im Wall Street Journal mit dieser bedrohlichen Entwicklung auseinander.</p>
<p>„Teheran spielt mittlerweile eine aktive Rolle bei der Proliferation. Bislang haben laut der offiziellen Nachrichtenagentur der Islamischen Republik Syrien und der Sudan Interesse an seiner Nukleartechnologie gezeigt und gemeinsame wissenschaftliche Komitees mit dem Iran ins Leben gerufen. Irans Rivalen im Kampf um die regionale F&#252;hrungsmacht, insbesondere die T&#252;rkei, &#196;gypten und Saudi-Arabien sind sich der propagandistischen Wirkung des Anspruchs der Islamischen Republik, die „erste muslimische Supermacht“ zu sein, die dem Westen zu trotzen und mit ihm in Wissenschaft und Technologie zu konkurrieren vermag, bewusst. In diesem Kontext werden Teherans Entwicklung von Langstreckenraketen und der erste Satellit der muslimischen Welt als politische Coups betrachtet.“</p>
<p>Den vollst&#228;ndigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://online.wsj.com/article/SB123776572203009141.html<br />
(The Wall Street Journal, 23.03.09)
</p>
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		<title>Unbeschr&#228;nkter Zugang f&#252;r Hilfstransporte nach Gaza</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:16:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die israelische Regierung hat auf ihrer w&#246;chentlichen Kabinettssitzung am Sonntag erkl&#228;rt, dass humanit&#228;re Hilfslieferungen uneingeschr&#228;nkt nach Gaza flie&#223;en k&#246;nnen.
„Die Regierung Israels hat die zust&#228;ndigen K&#246;rperschaften angewiesen, im Rahmen der humanit&#228;ren Bem&#252;hungen die Einfuhr von Lebensmitteln f&#252;r die Bewohner Gazas aus allen relevanten Quellen uneingeschr&#228;nkt zu erm&#246;glichen, nachdem sichergestellt worden ist, dass es sich wirklich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die israelische Regierung hat auf ihrer w&#246;chentlichen Kabinettssitzung am Sonntag erkl&#228;rt, dass humanit&#228;re Hilfslieferungen uneingeschr&#228;nkt nach Gaza flie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>„Die Regierung Israels hat die zust&#228;ndigen K&#246;rperschaften angewiesen, im Rahmen der humanit&#228;ren Bem&#252;hungen die Einfuhr von Lebensmitteln f&#252;r die Bewohner Gazas aus allen relevanten Quellen uneingeschr&#228;nkt zu erm&#246;glichen, nachdem sichergestellt worden ist, dass es sich wirklich um Lebensmittel handelt. Die Regierung verf&#252;gt, dass das Vorangehende penibel umgesetzt wird.“</p>
<p>(Au&#223;enministerium des Staates Israel,  22.03.09)</p>
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		<title>Olmert: Zwei-Staaten-L&#246;sung ohne Alternative</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:14:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Israels Ministerpr&#228;sident Ehud Olmert hat am Montag in der Knesset eine Rede zum 30. Jubil&#228;um des Friedens zwischen Israel und &#196;gypten gehalten. Dabei wandte der scheidende Regierungschef sich auch an seinen designierten Nachfolger Binyamin Netanyahu, dem er dringlich ein Festhalten an der Zwei-Staaten-L&#246;sung empfahl.
„Das Friedensabkommen mit &#196;gypten ist einer der wichtigsten strategischen Errungenschaften des Staates [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Israels Ministerpr&#228;sident Ehud Olmert hat am Montag in der Knesset eine Rede zum 30. Jubil&#228;um des Friedens zwischen Israel und &#196;gypten gehalten. Dabei wandte der scheidende Regierungschef sich auch an seinen designierten Nachfolger Binyamin Netanyahu, dem er dringlich ein Festhalten an der Zwei-Staaten-L&#246;sung empfahl.</p>
<p>„Das Friedensabkommen mit &#196;gypten ist einer der wichtigsten strategischen Errungenschaften des Staates Israel. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zerschmetterte mit einem Schlag das Vorurteil, dass viele von Israels edelsten B&#252;rgern – und vielleicht die meisten von ihnen – beherrschte – dass Frieden zwischen Israel und den Arabern in unserer Generation nicht m&#246;glich und vielleicht sogar eine Vision f&#252;r das Ende aller Tage sei. Dieser Frieden wurde dann zu einer festen Tatsache und ist eine solche geblieben. Anstelle einer feindlichen und gegen das Wiederaufflammen von Terroranschl&#228;gen wachsamen Grenze gibt es eine friedliche Grenze zwischen unseren L&#228;ndern und diplomatische Beziehungen und intensive politische Verbindungen zwischen unseren Regierungen. Viele israelische B&#252;rger haben die monumentalen Sehensw&#252;rdigkeiten des Landes am Nil besucht, Flug- und Landverkehr stehen offen. Am wichtigsten ist jedoch, dass das Versprechen ‚Nicht l&#228;nger Krieg, nicht l&#228;nger Blutvergie&#223;en’ eingehalten worden ist.“</p>
<p>„Sie, Herr Netanyahau, &#252;bernehmen eine gro&#223;e Verantwortung und das gro&#223;e Privileg, den Staat Israel in einer schicksalhaften und entscheidenden Zeit zu f&#252;hren. Ich erinnere Sie an die Worte, die ich aus Menachem Begins Rede bei der Unterzeichnung des Friedensabkommens zitiert habe, &#252;ber die Zivilcourage, die n&#246;tig ist, um die Geschichte zu ver&#228;ndern. Derselbe Menachem Begin, der aus der Einheitsregierung unter Golda Meir wegen ihrer Zustimmung zur Rogers Initiative ausgeschieden war und erkl&#228;rt hatte, er werde seinen Wohnsitz nach Neot Sinai verlegen, ist die Person, die das Gebiet des Sinai f&#252;r den Frieden aufgegeben hat. Das ist die Zivilcourage eines gro&#223;en Staatsmanns.“</p>
<p>„Ich bin voll und ganz &#252;berzeugt, dass der Staat Israel weiter nach Frieden mit seinen Nachbarn streben muss. Heute kann ich das sagen, was ich &#252;ber 30 Jahre hinweg nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht habe: Es kann keinen j&#252;dischen Staat geben ohne eine solide und sichere j&#252;dische Mehrheit f&#252;r Generationen, und es gibt keine sichere oder zu erwartende j&#252;dische Mehrheit in Gro&#223;israel, das von Millionen von Pal&#228;stinensern bev&#246;lkert ist, die sich nach ihrem eigenen Land sehen oder bereit w&#228;ren, einen Staat f&#252;r alle seine Bewohner, Juden und Pal&#228;stinenser, zu akzeptieren.</p>
<p>Die Schlussfolgerung ist klar: zwei Staaten f&#252;r zwei V&#246;lker. Es gibt keine Alternative. Da kann es kein Austricksen geben. Die Entscheidung, ob der Zionismus weiter realisiert wird und im Staat Israel obsiegt oder wir – Gott bewahre –unsere Identit&#228;t und unser Wesen mit dem Verlust einer j&#252;dischen Mehrheit verlieren, liegt in unseren Seelen. Man kann ihr nicht entfliehen.</p>
<p>Die Vision von zwei Staaten f&#252;r zwei V&#246;lker wird von den USA, der Europ&#228;ischen Union, den arabischen Staaten, der Pal&#228;stinensischen Autonomiebeh&#246;rde und der gesamten internationalen Gemeinschaft akzeptiert – au&#223;er den Feinden des Friedens und den Terrororganisationen. Die Zukunft des Staates Israel als j&#252;discher und demokratischer Staat – und es gibt keinen j&#252;dischen Staat ohne Demokratie – h&#228;ngt von der Verwirklichung dieser Vision ab.“</p>
<p>Die vollst&#228;ndige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Address_PM_Olmert_30th_anniversary_Israel-Egypt_peace+_30-Mar-2009.htm</p>
<p>(Au&#223;enministerium des Staates Israel, 30.03.09)</p>
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		<title>Netanyahus Regierungserkl&#228;rung (Ausz&#252;ge)</title>
		<link>http://www.oeig.at/2009/04/17/netanyahus-regierungserklaerung-auszuege/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:13:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Nicht im Siegesjubel stehe ich heute vor Ihnen, sondern mit dem Gef&#252;hl schwerer Verantwortung. Dies sind keine gew&#246;hnlichen Tage. Ich bitte um ihr Vertrauen zu einer Stunde globaler Krisen, wie es sie seit Jahren nicht gegeben hat – mit dem Gef&#252;hl der Sorge, aber auch der Hoffnung und des Glaubens, und vor allem mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Nicht im Siegesjubel stehe ich heute vor Ihnen, sondern mit dem Gef&#252;hl schwerer Verantwortung. Dies sind keine gew&#246;hnlichen Tage. Ich bitte um ihr Vertrauen zu einer Stunde globaler Krisen, wie es sie seit Jahren nicht gegeben hat – mit dem Gef&#252;hl der Sorge, aber auch der Hoffnung und des Glaubens, und vor allem mit dem Gef&#252;hl des Ernstes in einer Stunde der Bew&#228;hrung, da Israel vor zwei gewaltigen Pr&#252;fungen steht: einer wirtschaftlichen Pr&#252;fung und einer sicherheitspolitischen Pr&#252;fung.</p>
<p>Jene beiden Krisen sind die Ausgeburt gewaltiger internationaler Entwicklungen, gro&#223;er Unwetter, die um uns herum ausgebrochen sind. Nicht unsere Taten oder Vers&#228;umnisse der Vergangenheit sind die Wurzel dieser Krisen, aber an unseren Taten und unserer Verantwortung in der nahen Zukunft wird sich entscheiden, ob wir sie heil &#252;berstehen.</p>
<p>An diesem Tag und auf dieser B&#252;hne m&#246;chte ich meine volle Zuversicht zum Ausdruck bringen, dass das israelische Volk den Herausforderungen, die vor uns liegen, erfolgreich begegnen wird.“</p>
<p>„Es gibt kein Fragezeichen, nicht hinter dem Recht, nicht hinter der Legitimit&#228;t und nicht hinter der Existenz des israelischen Volkes und seinem Staat. Es gibt kein Fragezeichen, und wir werden keinem Menschen und keinem Staat gestatten, ein Fragezeichen hinter unsere Existenz zu stellen.“</p>
<p>„Die sicherheitspolitische Krise, vor der wir stehen, entspringt dem Aufstieg und der Ausbreitung des extremistischen Islam in unserer Region und in anderen Teilen der Welt. Die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r die Menschheit und unseren Staat Israel r&#252;hrt von der M&#246;glichkeit her, dass ein radikales Regime in den Besitz der Atombombe gelangt oder die Atombombe in den Besitz eines radikalen Regimes. Und ich m&#246;chte den radikalen Islam von der muslimischen und arabischen Welt im Allgemeinen absondern, denn auch sie ist von den Extremisten bedroht.</p>
<p>Die islamische Kultur ist eine gro&#223;e und reiche Kultur, die viele Verzweigungen auch in der Geschichte unseres Volkes und Zeiten der Bl&#252;te von Juden und Arabern erlebt hat, die gemeinsam gelebt und geschaffen haben. Seit jeher und heute mehr denn je zuvor strebt Israel danach, einen vollen Frieden mit der ganzen arabischen und muslimischen Welt zu erreichen, und heute wird dieses Streben auch vom gemeinsamen Interesse Israels der arabischen Welt gegen die fanatische Welle best&#228;rkt, die uns alle bedroht.</p>
<p>So bedroht der radikale Islam nicht nur uns, aber er bedroht, meine Damen und Herren, zuallererst uns. Es ist wahr, er trachtet danach, die arabischen Regime zu schlagen, die Muslime der Welt in ein tyrannisches und d&#252;steres Denksystem zu zwingen. Es ist auch wahr, dass er die Regierungen im Westen und auch im Osten mit Terror und t&#246;dlichen Raketen bedroht. Aber alle unterschiedliche Gruppierungen, ganz gleich, wo sie sich befinden, ganz gleich, was ihr spezifisches Ziel ist, haben ein gemeinsames Ziel: Israel vom Erdboden auszul&#246;schen.</p>
<p>Verehrte Knesset-Abgeordnete, es ist ein Armutszeugnis f&#252;r die Menschheit, dass die Aufrufe des iranischen Pr&#228;sidenten zur Vernichtung Israels einige Jahrzehnte nach der Shoah von der Welt mit zaghafter Stimme aufgenommen werden, ohne energische Verurteilung, ohne entschlossenes Handeln, beinahe, ich muss es sagen, als etwas Routinem&#228;&#223;iges. Aber das j&#252;dische Volk hat eine Lektion gelernt, es kann es sich nicht leisten, &#252;ber megalomane Despoten hinwegzusehen, die mit seiner Vernichtung drohen. Und im Gegensatz zu dem schrecklichen Trauma, das wir im vorigen Jahrhundert erlebt haben, da wir machtlos und ohne Staat gewesen waren, sind wir heute nicht schutzlos, wir haben einen Staat, und wir wissen, wie wir ihn verteidigen.</p>
<p>Es war die Sorge um unsere nationale Sicherheit, die den ersten und wichtigsten Grund dargestellt hat, der mich und meine Kollegen dazu bewogen hat, zu so einer Zeit nationale Einheit zu erstreben.</p>
<p>Zu dieser Zeit versucht der extremistische Islam auch, uns mit den F&#228;ngen des Terrors von Norden und von S&#252;den her zu packen. Wir sind fest entschlossen, den Terror aus jeder Richtung aufzuhalten und ihn bis zu seiner Vernichtung zu bek&#228;mpfen. Wer den Frieden sucht, wird den Terror bek&#228;mpfen. Aber damit es Frieden gibt, muss auch der pal&#228;stinensische Partner den Terror bek&#228;mpfen. Er muss seine Kinder zum Frieden erziehen und sein Volk auf die Anerkennung Israels als Nationalstaat des j&#252;dischen Volkes vorbereiten.</p>
<p>In den letzten zwei Jahrzehnten ist es sechs Ministerpr&#228;sidenten in Israel nicht gelungen, zu einem Friedensabkommen zu gelangen, und das war nicht ihre Schuld. Ich sage zu den F&#252;hrern der Pal&#228;stinensischen Autonomiebeh&#246;rde: Wenn Sie wirklich Frieden wollen, ist es m&#246;glich, Frieden zu erreichen.</p>
<p>Gegen&#252;ber der Pal&#228;stinensischen Autonomiebeh&#246;rde wird die Regierung unter meinem Vorsitz auf drei parallelen Wegen auf den Frieden hinarbeiten, dem wirtschaftlichen, dem sicherheitspolitischen und dem diplomatischen. Wir haben vor, bei der beschleunigten Entwicklung der pal&#228;stinensischen Wirtschaft und auch bei der beschleunigten Entwicklung wirtschaftlicher Beziehungen zwischen ihr und Israel zu helfen. Wir werden den pal&#228;stinensischen Sicherheitsapparat unterst&#252;tzen, der den Terror bek&#228;mpfen wird. Und wir werden kontinuierliche Verhandlungen mit der Pal&#228;stinensischen Autonomiebeh&#246;rde f&#252;hren, in dem Streben, zu einem Endstatusabkommen zu gelangen.</p>
<p>Wir wollen &#252;ber kein anderes Volk herrschen, wir wollen nicht &#252;ber die Pal&#228;stinenser herrschen. Bei einem Endstatusabkommen werden die Pal&#228;stinenser &#252;ber alle Vollmachten verf&#252;gen, die dazu n&#246;tig sind, um sich selbst zu regieren, mit Ausnahme jener, die die Existenz und die Sicherheit des Staates Israel bedrohen.“</p>
<p>„Die Regierung wird den diplomatischen Prozess fortsetzen und auf die F&#246;rderung des Friedens mit allen unseren Nachbarn hinwirken, bei Wahrung der sicherheitspolitischen, historischen und nationalen Interessen Israels.</p>
<p>Die Regierung wird ein Programm zum Umgang mit der Wirtschaftskrise auf den Weg bringen und auf die Schaffung wirtschaftlicher Bedingungen hinwirken, die ein nachhaltiges Wachstum sowie die Schaffung und den Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen auf dem Markt erm&#246;glichen.</p>
<p>Die Regierung wird soziale Gerechtigkeit durch die Verkleinerung gesellschaftlicher Gr&#228;ben anstreben und einen kompromisslosen Kampf gegen die Armut mittels Erziehung, Besch&#228;ftigung und mehr Hilfeleistungen f&#252;r schwache Bev&#246;lkerungsschichten f&#252;hren.</p>
<p>Die Regierung wird das Thema der Einwanderung und Absorption an die Spitze ihrer Interessen stellen und flei&#223;ig auf einen Anstieg der Einwanderung aus allen L&#228;ndern der Welt hinwirken.</p>
<p>Die Regierung wird die Erziehung ins Zentrum der nationalen Priorit&#228;ten stellen und auf Reformen im Erziehungswesen hinarbeiten.</p>
<p>Die Regierung wird den j&#252;dischen Charakter des Staates und das Erbe Israels bewahren und auch die Religionen und Traditionen der Angeh&#246;rigen der im Staat existierenden Glaubensgemeinschaften respektieren, gem&#228;&#223; den Werten der Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung.</p>
<p>Die Regierung wird auf administrative Reformen zur Verbesserung der Stabilit&#228;t und des Regierens hinarbeiten.</p>
<p>Die Regierung wird f&#252;r den Umweltschutz in Israel eintreten, f&#252;r die Verbesserung der Lebensqualit&#228;t der Bewohner des Staates und f&#252;r einen israelischen Beitrag beim globalen Bem&#252;hen in der Klima- und Umweltfrage.“</p>
<p>(Au&#223;enministerium des Staates Israel, 31.04.09)
</p>
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		<title>Netanyahu eine Chance geben</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:11:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Menachem Z. Rosensaft
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Menachem Z. Rosensaft</p>
<p>Noch bevor Binyamin Netanyahus neue Regierung vereidigt wurde, haben Skeptiker und Experten gleicherma&#223;en davor gewarnt, dass er Israel international isolieren und sich weigern werde, Verhandlungen in gutem Glauben mit den Pal&#228;stinensern oder den anderen Nachbarn des Landes zu f&#252;hren. Die „wirkliche Absicht von Israels j&#252;ngst gew&#228;hlter Regierung steht gegen den Frieden“, und die Zusammensetzung von Netanyahus Kabinett ist eine „klare, nicht &#252;berraschende Botschaft an uns“, verk&#252;ndete Syriens Pr&#228;sident Bashar Assad auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Katar.</p>
<p>In &#228;hnlicher Weise teilte der Pr&#228;sident der Pal&#228;stinensischen Autonomiebeh&#246;rde (PA), Mahmoud Abbas, Reportern mit: „Die Pal&#228;stinenser m&#252;ssen der Welt erz&#228;hlen, dass Netanyahu nicht an Frieden glaubt. Wie k&#246;nnen wir also mit ihm zusammenarbeiten?“</p>
<p>Der tschechische Au&#223;enminister Karel Schwarzenberg klagte: „Die neue israelische Regierung gibt uns nicht viel Hoffnung.“ Und ein Leitartikel der New York Times dr&#252;ckte die Besorgnis aus, dass „Herr Netanyahu verst&#228;ndlicherweise mit der Aussicht f&#252;r Alarmierung gesorgt hat, dass sein Au&#223;enminister ein ultranationalistischer F&#252;hrer sein wird, mit Ansichten, die weithin als anti-arabisch betrachtet werden“.</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil der Diskussion konzentriert sich auf die mangelnde Bereitschaft Netanyahus, explizit die Gr&#252;ndung eines unabh&#228;ngigen pal&#228;stinensischen Staates zu bef&#252;rworten – etwas, dem sich sowohl er als auch seine Likud-Partei lange widersetzt haben. Aber andererseits haben dies auch Ariel Sharon, Ehud Olmert und Tzipi Livni getan.</p>
<p>Als langj&#228;hriger Unterst&#252;tzer der israelischen Friedensbewegung glaube ich, dass es sich f&#252;r jeden ziemt, Netanyahu etwas Raum zum Atmen zu geben. In Anbetracht seiner Bilanz als Ministerpr&#228;sident zwischen 1996 und 1999 k&#246;nnte er sich als wesentlich pragmatischer und moderater entpuppen, als seine oftmals zur&#252;ckweisende politische Rhetorik au&#223;er Amtes nahe legt.</p>
<p>Klischees sind per definitionem in der Wirklichkeit verwurzelt. Richard Nixons Gang nach China, Charles de Gaulles Abzug aus Algerien, Menachem Begins R&#252;ckgabe des Sinai sind Gemeinpl&#228;tze der Behauptung geworden, dass politische Meilensteine manchmal von den unwahrscheinlichsten Protagonisten erreicht werden. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Netanyahu – flankiert von Avigdor Lieberman zu seiner Rechten und Ehud Barak zu seiner Linken -  Begin und, was das angeht, Yitzhak Rabin nachstreben oder ob er zum ideologischen Erbe des unvers&#246;hnlichen Yitzhak Shamir werden wird.</p>
<p>Begin, daran muss erinnert werden, umgab sich weniger mit Gro&#223;israel-Fundamentalisten als mit fr&#252;heren Mapainiks wie Moshe Dayan und der zuk&#252;nftigen Taube Ezer Weizman. In scharfem Gegensatz dazu hat Shamir die Tatsache, dass er in einer Einheitsregierung mit Shimon Peres sa&#223;, beharrlich ignoriert, als er danach strebte, eine weitgehend fremdenfeindliche politische Agenda zu verwirklichen.</p>
<p>Es war kaum eine ausgemachte Sache w&#228;hrend der ersten Intifada, dass Rabin, der als Shamirs Verteidigungsminister den Soldaten befahl, Pal&#228;stinensischen Demonstranten „die Knochen zu brechen“, am 13. September 1993 Yasser Arafats Hand sch&#252;tteln w&#252;rde.</p>
<p>Und wenige h&#228;tten im Jahr 2000 vorhersagen k&#246;nnen, dass Sharon, dessen Besuch auf dem Tempelberg die zweite Intifada entz&#252;ndet hat, sich nicht nur einseitig vom Gaza-Streifen zur&#252;ckziehen, sondern auch mit Olmert und Livni den Likud verlassen w&#252;rde, um eine zentristische, diplomatisch orientierte Kadima-Partei zu gr&#252;nden.</p>
<p>Obwohl Netanyahu zuvor sowohl Rabins Abkommen mit der PLO als auch jedwede &#220;bereink&#252;nfte mit Arafat gebrandmarkt hatte, traf er sich als Ministerpr&#228;sident im Januar 1997 mit dem PLO-Vorsitzenden am &#220;bergang Erez, um in das Hebron-Abkommen einzutreten, das Israels R&#252;ckzug aus der biblischen Stadt im Westjordanland bestimmte. Im Oktober 1998 a&#223; Netanyahu mit Arafat in Gaza zu Mittag, bevor er sich mit ihm in der Wye River Plantation in Maryland traf, um ein vor allem von den USA unterst&#252;tztes Interimsfriedensabkommen zu verhandeln. Dann sch&#252;ttelte er bei der Unterzeichnungszeremonie im Wei&#223;en Haus Arafats Hand.</p>
<p>W&#228;hrend dieser Verhandlungen schloss sich Netanyahu der fundamentalen, vom Likud lange zur&#252;ckgewiesenen Annahme an, dass Israel bereit sein m&#252;sse, signifikante territoriale Kompromisse einzugehen.</p>
<p>Die Akzeptanz eines Friedensprozesses von pazifistischen Israelis und Pal&#228;stinensern ist weitgehend irrelevant. Damit ein solcher Prozess Erfolg hat, muss er die Unterst&#252;tzung eben jener israelischen und pal&#228;stinensischen Mainstream-Individuen und -Gruppen finden, die seine Machbarkeit am ehesten bezweifeln.</p>
<p>Wenn Netanyahu den Friedensprozess, der in gr&#246;&#223;erem oder kleinerem Ausma&#223; seit 15 Jahren im Gange ist, abbrechen wollte, h&#228;tte er eine enge Koalition bilden k&#246;nnen, die den Ideologen der kompromisslosen Rechten entgegengekommen w&#228;re. Stattdessen entschied er sich f&#252;r eine zentristischere Regierung, die Barak als Verteidigungsminister einschlie&#223;t und friedensorientierte Gem&#228;&#223;igte der Arbeitspartei (Avoda) wie Yitzhak Herzog und Binyamin Ben-Eliezer am Kabinettstisch sitzen hat. Wichtiger als das: Netanyahus Koalitionsvereinbarung bestimmt, dass seine Regierung alle internationalen Vereinbarungen Israel einhalten werde.</p>
<p>Ich m&#246;chte damit nicht nahe legen, geschweige denn voraussagen, dass Netanyahu bald das Aush&#228;ngeschild von Shalom Ahshav (Frieden Jetzt) werden wird. Seine sehr legitime Gegnerschaft gegen jede Art von Terrorismus macht ihn zu einem unwahrscheinlichen Gespr&#228;chspartner f&#252;r jede pal&#228;stinensische Entit&#228;t, die die Hamas einschlie&#223;t. Und doch sagte er in seiner Rede vor der Knesset am Dienstag (31.03.), dass er alles in seiner Macht stehende tun werde, um Gilad Shalits „rasche Heimkehr, gesund und unversehrt, in den Schoss seiner Familie“ zu sichern. Mutma&#223;lich muss dies direkte oder indirekte Verhandlungen mit der Hamas einschlie&#223;en. Sobald ein Prinzip aus irgendeinem Grund modifiziert, um nicht zu sagen verletzt wird, werden andere Ausnahmen denkbar, ja m&#246;glich.</p>
<p>Weniger als eine Woche vor seiner Amts&#252;bernahme teilte Netanyahu auf einer Wirtschaftskonferenz in Jerusalem mit, dass die Pal&#228;stinenser verstehen m&#252;ssten, dass sie „in unserer Regierung einen Partner f&#252;r Frieden, Sicherheit und Entwicklung der pal&#228;stinensischen Wirtschaft“ haben.</p>
<p>Wenn die Vergangenheit Vorgeschichte ist, k&#246;nnte er seinem Wort durchaus treu bleiben. Man muss ihm die Gelegenheit geben, sich zu beweisen.</p>
<p>Menachem Z. Rosensaft ist apl. Professor f&#252;r Rechtswissenschaften an der Cornell University. Im Dezember 1988 war er einer der f&#252;nf US-amerikanischen Juden, die sich mit Yasser Arafat und anderen hochrangigen PLO-Vertretern in Stockholm trafen, woraus die erste Anerkennung Israels von Seiten der PLO resultierte.</p>
<p>(The Jerusalem Post, 04.04.09)
</p>
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