Israelische Künstler in Salzburg

THEATER
3. Mai 2012/ 19.30

Probebühne im Rainberg

„Um Muhamad“ von Smadar Yaaron beim Festival „Besetzt Salzburg! – Licht und Schatten“ des Salzburger Landestheaters

Eine ältere israelische Frau trifft in einer virtuellen, interaktiven Begegnung auf eine ältere palästinensische Frau. Beide berichten, wie sie in ihren Mädchenjahren gezwungen waren Flüchtlinge zu sein. Die eine in Europa in den 1940er Jahren, die andere während der Nakba im Jahr 1948. Die jüdische Frau lädt die Öffentlichkeit in ihr Wohnzimmer ein, während sie mit der palästinensischen Frau auf dem Fernsehbildschirm interagiert. Die Lebensgeschichten der beiden Frauen verschwimmen allmählich und die geschichtlichen Ereignisse gehen ineinander über.

 

FILM
1. Juni 2012/ 16.00

Das Kino

Drei Israelische Filme beim Filmabend des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Universität Salzburg:
The Bubble, 114 min./Regie: Eytan Fox; 2006
Walk on Water , 99 min./Regie: Eytan Fox; 2004
Du sollst nicht lieben (Eyes wide open) 93 min./Regie: Haim Tabakman; 2009
Bei der anschließend stattfindenden Gesprächsrunde wird der Regisseur Haim Tabakman anwesend sein.

KLASSIK
24.07.2012/20.30
– Felsenreitschule
25. & 26.07.2012/20.30 – Großes Festspielhaus

Das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist seit 2007 erstmals wieder bei den Festspielen zu Gast: u.a. mit Bruckners grandiosem Te Deum und einer Salzburger Erstaufführung von Ernest Bloch- Werke, die der christlichen und der jüdischen Liturgie verpflichtet sind und doch die Kraft haben, Hörer jenseits bestimmter Glaubensrichtungen zu bewegen.

JAZZ
31. Oktober/ 22.00

Stiegl-Brauwelt

Elias Meiri Solo und Anat Cohen Quartet beim Salzburger Jazzherbst

„SOLO PIANO!“ ist das persönlichste und virtuoseste Werk von Elias Meiri. Hier geht es nicht darum, seine Sängerin Timna Brauer zu begleiten, sondern sein Instrument in den Vordergrund zu stellen. Das Klavier als Inbegriff des geballten Orchesters, als Quelle der kompositorischen Inspiration und als Plattform für das Entladen von Gefühl und Virtuosität.

Anat Cohen wurde 2007 von der Jazz Journalists Association als Klarinettistin des Jahres und „Coming Musician of the Year“ ausgezeichnet und die Musik auf „Place and Time“, „Noir“, „Poetica“ oder „Notes from the Village“ verdient jede Aufmerksamkeit. Die in Tel Aviv geborene Musikerin, Schwester des Saxophonisten Yuval und des Trompeters Avishai Cohen, kam 1999 ans Berklee College of Music. Im intensiven Austausch mit ihren Kommilitonen aus aller Welt lernte die hochtalentierte Cohen die rhythmische Vielfalt unterschiedlicher lateinamerikanischer Musiken mit ihrer eigenen musikalischen Verwurzelung in der Musik des nahen Ostens und des Mittelmeerraumes im permanente Live-Spiel zu kombinieren.

Comments are closed.