Israelischer Verband konservativer Juden lässt Ordination homosexueller Rabbiner zu

Der Verband der konservativen (massorti) Gemeinden hat entschieden, künftig offen homosexuelle Rabbiner zu ordinieren. Ab dem nächsten Studienjahr werden schwule und lesbische Studierende zum Studium am dem Verband zugehörigen Rabbinerseminar zugelassen.
Die konservative Bewegung diskutiert diese Frage seit etwa zehn Jahren intensiv, der US-amerikanische Verband hat sich bereits vor einigen Jahren für die Ordination schwuler und lesbischer Rabbiner entschieden, die in den liberalen Verbänden weltweit schon länger üblich ist.
17 der 18 anwesenden Rabbiner hatten gestern für die Zulassung gestimmt, einer hatte sich enthalten.

Rabbiner Mauricio Balter, Präsident der Rabbiner-Versammlung der Bewegung in Israel, erklärte dazu: „Ich sehe dies als sehr wichtige Entwicklung im jüdischen Gesetz. Es ist der richtige Schritt. Wir alle sind als Ebenbild Gottes geschaffen, daher sind wir alle ebenbürtig. Dies ist ein sehr wichtiger Wert.“    Haaretz

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