Jom Hazikaron – Gedenktag der Gefallenen

Am Dienstagabend (24. April) beginnt der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus (Jom Hazikaron).

Die Zahl der zwischen 1860 und 2012 gefallenen Sicherheitskräfte beträgt 22.993. Im letzten Jahr (seit dem letzten Gedenktag) sind 126 Angehörige der Sicherheitskräfte im Dienst gefallen.In Israel leben heute 10.524 Familien gefallener Angehöriger der Sicherheitskräfte, darunter 2.396 Waisen und 4.992 Witwen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der Sicherheitskräfte. Der Gedenktag findet traditionell eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag statt und ist dem Gedenken an die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer des gegen Israel gerichteten Terrorismus gewidmet.
Der Gedenktag existiert bereits seit 1953 als Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. 1963 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ihn als Gedenktag für die Gefallenen im Unabhängigkeitskrieg und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte festlegt.1998 wurde entschieden, auch die Terroropfer in das Gedenken des Tages einzuschließen. Seitdem trägt er seinen heutigen Namen.

Der Unabhängigkeitstag (Jom Ha’azmauth) beginnt mit einer Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet  am Abend an der Klagemauer in Jerusalem statt. Daran nehmen traditionell unter anderem der Präsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil. Am nächsten Tag werden um elf Uhr vormittags bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten. Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie ist auf dem Friedhof auf dem Herzl-Berg. (Um 13.00 Uhr wird eine Gedenkzeremonie für die Opfer des Terrors abgehalten).
Der Gedenktag für die Gefallenen ist gleichzeitig der Vorabend für den Unabhängigkeitstag.

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