Landwirtschaftsmesse in Israel

„Landwirtschaft kennt keine Grenzen“, so Uri Madar von der Landwirtschaftsabteilung im Regionalen Koordinationsbüro.
„Es gibt verschiedene Schädlinge, die die Grenze überqueren, so haben wir beispielsweise auf diesem Gebiet ein klares gemeinsames Interesse. Wenn es an der Sicherheitsfront ruhig ist, gibt es keinen Grund, nicht die landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen.“

30 Landwirte aus dem Gazastreifen sind daher in der vergangenen Woche zu einer Landwirtschaftsmesse in den Bezirk Eshkol gereist, um die Beziehungen zum Nachbarn zu stärken.

Waren 2002 noch die meisten Exporte aus dem Gazastreifen nach Israel gegangen, gehen sie heute vornehmlich nach Europa, nachdem sie zuvor aus Sicherheitsgründen in Israel untersucht werden.

landwirtschaftsmesseynet„Wir betrachten die Sache nicht politisch“, so einer der Landwirte. „Wir – und Sie – betrachten das aus geschäftlicher Perspektive. Wir möchten unsere Exporte weiterhin mit Israel koordinieren und sogar wieder nach Israel exportieren“, fügte er hinzu. (Ynet, 11.01.13)

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