Medikamente im Trinkwasser

Über das Abwasser gelangen große Mengen Medikamente in den Wasserkreislauf. Die palästinensische Al-Quds Universität und das Technion entwickelten eine Kombination von Membrantechnologie und biologischem Abbau dieser gefährlichen Abbauprodukte.

Tonmizellen Membran (AlQuds) bzw. Reverse Osmose Membranen (Technion) können die Medikamentenrückstände binden und Bakterien bauen sie ab (Technion). Einige gängige Medikamente wie Cortison, Parazetamol, Ibuprofen oder Valium konnten im Versuch mit diesen Methoden erfolgreich aus dem Trinkwasser eliminiert werden.
Prof. Emeritus Josef Hagin, erfahrener Abwassertechnologe am Technion für das Jordantal, koordiniert das friedensstiftende Forschungsprojekt. Es ist auf zwei Jahre befristet und wird vom Peres Center for Peace organisiert und dem Sanofi-Konzern finanziert.
Jerusalem Post