Mehr Geld für arabische Gemeinden

Eine umfassende Untersuchung der staatlichen Investitionen in den arabischen Kommunen in Israel zeigt, dass die Etats im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen sind.
So wird für die Stadtentwicklung im arabischen Sektor ein Budgetzuwachs von 6,5% verzeichnet. Im vergangenen Jahr waren es fünf Prozent gewesen.

Investitionen von vier Milliarden Shekel (ca. 500 Mio. Euro) sind demnach für die nächsten Jahre in den arabischen Kommunen geplant:
Etwa 800 Mio. Shekel (ca. 160 Mio. Euro) sind für die 13 großen Gemeinden vorgesehen;
1,2 Mrd. (ca. 220 Mio. Euro) sollen der Entwicklung des Negev zugutekommen. (Bedingung  ist allerdings die Räumung der nicht anerkannten Siedlungen von Beduinen im Negev.)
680 Millionen Shekel (ca. 136 Millionen Euro) erhalten die drusischen Kommunen und
360 Millionen (ca. 72 Millionen Euro) die Beduinengemeinden im Norden.

Aus dem Finanzausgleich erhalten die arabischen Gemeinden außerdem insgesamt noch eine weitere Milliarde Shekel (ca. 200 Mio. Euro).

Die Studie wies darauf hin, dass arabische Kommunen nach wie vor niedrigere Etats erhalten als jüdische. Besonders träfe dies auf die Budgets des Tourismus-, dem Landwirtschafts-ministeriums und des Ministerium für die Entwicklung des Negev und Galiläas zu.    (Haaretz)