ÖIG Presseaussendung zum Al-Quds Tag (2015)

 

Islamistischer Massenaufmarsch ruft mitten in Wien wieder zur Zerstörung Israels auf
ÖIG unterstützt Kundgebung am 11. 7. gegen antisemitischen Al-Quds-Marsch in Wien
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft unterstützt das breite Bündnis „Gegen den Al-Quds-Tag in Wien“, das am Samstag, den 11. Juli, um 16 Uhr, am Stock-im-Eisen-Platz zur Kundgebung „Kein Al-Quds-Tag! Gemeinsam gegen Antisemitismus!“ aufruft. Das Bündnis besteht aus jüdischen, christlichen, kurdischen, antifaschistischen, gewerkschaftlichen und LGBT-Organisationen sowie Grünen-Bundesrat Marco Schreuder und SPÖ-Gemeinderat Peter Florianschütz.

Der so genannte Al-Quds-Tag wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini als politischer Kampftag für die „Eroberung Jerusalems“ und zur Zerstörung Israels eingeführt. Der am Ende des Ramadan mittlerweile weltweit inszenierte „Quds-Marsch“ wird am 11. Juli auch in Wien von Anhängern des iranischen Regimes organisiert. „Einer der größten regelmäßig stattfindenden islamistischen Aufmärsche, bei dem es jedes Jahr antisemitische und antiisraelische Parolen wie ‚Kindermörder Israel‘ gibt, wird also am Shabbat in unmittelbarer Nähe des IKG-Stadttempels vorbeiziehen. Dabei wird die Fahne der vom Iran finanzierten Terrororganisation Hisbollah mitgeführt, die weltweit für tödliche Anschläge gegen Jüdinnen und Juden verantwortlich ist. Das Innenministerium registrierte im Vorjahr bei der Demonstration auch Dschihadfahnen und antisemitische Transparente wie ‚Boykottiert das 4. Reich Zionisten = Nazis‘ mit Abbildung eines Davidsterns, der zum Hakenkreuz abgeändert wurde. Dem werden wir Widerspruch leisten“, erklärt ÖIG-Präsident Richard Schmitz.

Zu Jahresbeginn hat der Wiener Gemeinderat die „Wiener Erklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“ beschlossen, die sich explizit gegen „jede Form des Antisemitismus“ richtet. „Wir fordern daher alle antifaschistischen Wiener PolitikerInnen und die Zivilgesellschaft auf, sich dem Bündnis anzuschließen und sich klar und unmissverständlich gegen den Al-Quds-Marsch und gegen Antisemitismus zu positionieren. Weiters fordern wir die Wiener Polizei zum sofortigen Einschreiten bei antisemitischen und volksverhetzenden Sprüchen auf. Die Verwendung von Symbolen und Fahnen der terroristischen Hisbollah sollte zudem verboten werden. Gegenüber Antisemitismus darf es keine Toleranz und kein Wegschauen geben“, so Schmitz abschließend.

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Dr. Richard Schmitz
ÖIG-Präsident

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