Neue Terrorakademie bildet Kämpfer aus

Trainieren für den Kampf gegen Israel: Dies können Palästinenser in der neuen Akademie der „Volkswiderstandskomitees“ (PRC) im Gazastreifen. Der Leiter der Ausbildungsstätte ist stolz auf die Professionalität seiner Dozenten.

Nicht nur militärische, sondern auch religiöse Werte machten den Inhalt des Trainings aus, sagte Akademieleiter Abu Suhib laut einem Bericht der Zeitung „Yediot Aharonot“. Die Religion sei Bestandteil der Ausbildung, „damit sie dem zionistischen Feind mit vollem Glauben an den Sieg Allahs gegenübertreten können“. Die Studenten sollten dem Weg der PRC-Kommandeure folgen, die „ihr Leben geopfert haben“.

Die Einrichtung hat nach eigenen Angaben das Ziel, „den Aktivisten die Grundlagen des Kampfes und der Bereitschaft mit Hilfe intensiver und fortgesetzter Übungen zu vererben und ihre Kampffähigkeiten zu verbessern, damit sie sich jeglicher Aggressivität gegen das palästinensische Volk entgegenstellen können“. Sie sollten auf dem aktuellen Stand bleiben, was die neuen Entwicklungen auf dem Gebiet angeht.

Die Ausbildung unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der erste Lehrgang an der Akademie ist gerade abgeschlossen. Darin haben die Teilnehmer unter anderem den Umgang mit Panzerabwehrwaffen gelernt. Die Dozenten seien Kämpfer auf höchstem Niveau, die sich auf die unterschiedlichen Themen spezialisiert hätten, teilte Abu Suhib mit.

Benannt ist die Einrichtung nach dem ehemaligen PRC-Führer Imad Hamed, der vor einem Jahr im südlichen Gazastreifen durch das israelische Militär getötet wurde. Die Armee hatte mit der Aktion auf die Anschlagsserie bei Eilat mit acht Todesopfern reagiert (Israelnetz berichtete). Hamed war Kommandeur des militärischen Armes der „Volkswiderstandskomitees“. Nun heißt die neue Ausbildungsstätte „Schahid Imad Hamed-Akademie für militärisches Training und Wissen“. Dabei steht das arabische Wort „Schahid“ für „Märtyrer“. inn

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