PLO zwischen ISRAEL und HAMAS (Presseaussendung der ÖIG)

Die  Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) weist darauf hin, dass die Ankündigung Mahmud Abbas, sich mit der Hamas zu versöhnen, eine weitere Gefährdung der festgefahrenen Friedensverhandlungen mit Israel darstellen könnte.  Von Seiten der  Hamas, bzw. offiziellen Vertretern sind weder Aussagen noch Handlungen bekannt, sich von Theorie (vgl. Charta der Hamas 1988) und Praxis  des Terrors  zu distanzieren oder diesen zu unterbinden bzw. einen Frieden mit Israel auch nur anzudenken:

Eine Organisation, welche im Artikel 13 ihrer Charta  jegliche „friedliche Lösungen und  internationale Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage als sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung“ sieht und weiters wörtlich meint: . „… auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten“, bzw. „Initiativen, Vorschläge und Internationale Konferenzen als reine Zeitverschwendung“ ansieht und in ihrem Artikel 32 die „Protokolle der Weisen von Zion“  als Tatsachenbericht ansieht, kann mit dieser Einstellung keinen Verhandlungspartner, weder für Israel noch für die Internationale Staatengemeinschaft darstellen.

 

Die ÖIG apelliert daher an den Aussenminister Sebastian Kurz, der sich persönlich in den letzten Tagen in Jerusalem und Ramallah (aber nicht in Gaza) ein Bild der Lage verschaffen konnte, auf die PLO einzuwirken, dass die Terrororganisation HAMAS, vor einer Regierungsbeteiligung die minimalen Forderungen des internationalen Quartetts und der EU erfüllt: Gewaltverzicht, Anerkennung Israels und seiner Verträge mit der PLO .

(Österreichisch-Israelische Gesellschaft, Presseaussendung vom 25.04.2014)