Presseaussendung

Tödliche Terrorwelle in Israel: ÖIG ist entsetzt und mahnt Medien zu fairer Berichterstattung
Palästinensische Propaganda wird ungeprüft wiedergegeben – Abbas befeuert tödliche Attentate, statt diese zu verurteilen
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft zeigt sich schockiert über die tödlichen palästinensischen Terroranschläge und erklärt sich solidarisch mit allen vom Terror betroffenen Bürgern Israels. Die österreichischen Medien sind aufgerufen, eine faire Berichterstattung zu gewährleisten, Behauptungen ausreichend zu prüfen und eine Opfer-Täter-Umkehr zu unterlassen.

Wie die Medienbeobachtungsstelle Naher Osten aufdeckte, konnte der palästinensiche Außenminister Riyad Malki im ORF-Radio Ö1 unwidersprochen behaupten, Israels Premier Netanyahu habe Juden erlaubt, auf dem Tempelberg vor der al-Aqsa-Moschee zu beten, was die jüngste Gewalt verursacht habe. Tatsächlich bekräftigte Israels Regierung, den status quo nicht verändern zu wollen. Mit Lügen soll offenbar gegen Israel Stimmung gemacht werden. Israelische Opfer bleiben oft unerwähnt. Wenn israelische Sicherheitskräfte gefährdete Zivilisten gegen palästinensische Täter verteidigen, gibt es hingegen einen Aufschrei. Für die ÖIG ist klar: Die israelische Regierung ist verpflichtet, seine Bürger vor den grauenvollen Anschlägen zu schützen.

ÖIG-Präsident Richard Schmitz erklärt zur aktuellen Situation: „Alle Bürger Israels sind unabhängig von ihrer Religion von palästinensischem Terror betroffen, aber das Ziel der Terroristen ist es, gezielt Juden zu töten. Die palästinensische Bevölkerung wird von ihren Anführern mit antisemitischer Propaganda dazu animiert. Palästinenser-Präsident Abbas sprach unlängst davon, dass ‚dreckige jüdische Füße‘ niemals die Al-Aqsa-Moschee ‚beschmutzen‘ dürften und huldigt Terroristen, die israelische Zivilisten töten, als Märtyrer. Dennoch wird Abbas von Medien und Politikern hierzulande als Friedenspolitiker dargestellt. Das ist keine ausgewogene Haltung. Voraussetzung für eine nachhaltige politische Lösung sind die Anerkennung Israels als jüdischer Staat durch die Palästinenser und die Absage an antisemitische Hetze.“ (14.10.2015)

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Susi Shaked
ÖIG-Generalsekretärin
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