Sonderausstellung zum Chassidismus im israelische Nationalmuseum in Jerusalem

Eine Sonderausstellung im Israel-Museum befasst sich mit der Geschichte des Chassidismus. Die in Osteuropa beheimatete Bewegung entstand ursprünglich als fröhlicher Gegenentwurf zur rabbinischen Gelehrsamkeit in Litauen, sie entwickelte nach kurzer Zeit jedoch strenge Moralvorstellungen.

Die heute in Israel lebenden Chassidim lehnen den gemeinsamen Museumsbesuch von Frauen und Männern ab. Um auch ihnen die Möglichkeit zum Besuch der sich mit ihrer Geschichte befassenden Sonderausstellung zu geben, hat sich das Israel-Museum entschlossen, zusätzliche Öffnungszeiten mit Geschlechtertrennung einzuführen.
Mit der Information über die Einführung hat der Marketing-Chef des Israel-Museums klargestellt, dass die Trennung weiblicher und männlicher Besucher den Sonderöffnungszeiten vorbehalten bleibt.