OeIG: Terror-Organisation Hamas eskaliert Gewalt in Gaza nun auch gegen UNO-Mitarbeiter

Forderung an österreichische Außenpolitik: keine österreichischen Steuergelder für palästinensische Gewalt

Wien (OTS) – Nach einer Reihe gewaltsamer Demonstrationen gegen Hilfszentren der UNO sowie der Stürmung einer ihrer Einrichtungen in
Gaza haben die Vereinten Nationen ihre Hilfsoperationen in Gaza mit sofortiger Wirkung suspendiert. Das berichtet BBC Worldservice in ihren heutigen Frühnachrichten.

Die UNO werfe der HAMAS vor, dass die Eskalation der Gewalt gezielt und geplant sei und verlangt von den palästinensischen Behörden, die Sicherheit der UN-Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft sieht sich angesichts dieser Entwicklung in ihrer Haltung bestätigt, wonach die Terror-Organisation Hamas kein Partner für den Frieden ist und fordert die österreichische Bundesregierung ihre bisherige Appeasement-Politik gegenüber palästinensischer Gewalt zu überdenken:

 „Wenn nun sogar pro-palästinensische Hilfsorganisationen Ziel von Gewalt und Terror werden, muss auch am Ballhausplatz klar sein, dass
die Hamas kein Partner für den Frieden ist. Die bisherigen einseitig freundlichen Gesten der österreichischen Außenpolitik gegenüber dem
palästinensischen Terror haben keine Früchte getragen.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung angesichts diese Entwicklung auf, die Hilfsmaßnahmen im Rahmen der EZA einzufrieren,
bis die Hamas auf Terror und Gewalt verzichtet und das Existenzrecht des Staates Israel bedingungslos anerkennt.“

Presseaussendund der ÖIG, 5.4.2013

Gemeinsame Medienmitteilung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) und der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft (ÖIG) 2012

Berlin, 17. Juni 2012.

Die Israel-Freundschaftsgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen vom 15. bis 17. Juni 2012 zu einer Konferenz in Berlin zusammen.
Schwerpunkt der Beratungen waren die aktuelle politische Situation im Nahen Osten sowie die sich daraus ergebenden Unterstützungsmöglichkeiten für die deutschsprachigen Freunde Israels.

Im Sinne ihrer traditionellen Zusammenarbeit werden die drei Freundschaftsgesellschaften sich künftig verstärkt gemeinsam engagieren. Beispielsweise bezogen auf Logos DIG,GSI,ÖIG die Herausforderungen vor denen Israel derzeit steht, wie Bedrohung durch eine atomare Aufrüstung des Iran, diffamierende Boykottforderungen gegen Israel und Erreichung einer Zwei-Staaten-Lösung.

Die Freundschaftsgesellschaften appellieren an ihre nationalen Regierungen und an die Verantwortungsträger der Europäischen Union, sich stärker als bisher im
Friedensprozess im Nahen Osten zu engagieren. Die Freundschaftsgesellschaften erwarten von ihren Regierungen mehr Objektivität, mehr Solidarität mit dem israelischen Volk und dem Staat Israel.

Die europäischen Staaten und Israel sind durch eine Wertegemeinschaft miteinander verbunden. Demokratie, Rechtsstaat, Grund- und Menschenrechte und politischer Pluralismus sind europäische Errungenschaften, die in Israel gelebt werden. Ein Ja zu diesen Grundwerten bedeutet ein Ja zu Israel.