Thriller sind Schizophrenie-Erfahrung

Ein Thriller löst bei Kinobesuchern Gehirnaktivität aus, die sehr ähnlich auch bei Schizophreniekranken beobachtet werden kann.

Prof. Talma Hendler von der Tel Aviv University führte Probanden Filme wie z.B. „black swan“ vor, in dem eine Figur psychisch erkrankt. Mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI), einem Verfahren, das aktivierte Hirnareale räumlich darstellen kann, beobachtete sie die Gehirnströme der Probanden und entdeckte Parallelen zu jenen bei Schizophrenie-Patienten.

Der Regisseur des Films „black swan“, Darren Aronofsky, arbeitet mit Neurowissenschaftlern zusammen, glaubt aber nicht, dass die Filmindustrie dieses Wissen dazu einsetzt, das Publikum zu manipulieren. Dafür ist zu wenig geklärt, welche Emotion in welchem Gehirnareal welche Wirkung auslöst – aber vielleicht werden Thriller irgendwann in „Schizophrenie-Erfahrungen“ umbenannt!

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