Buchpräsentation 16.11.15

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft

lädt zur Buchpräsentation

Prof. Anton Pelinka

„ISRAEL – Ausnahme oder Normalstaat“
Braumüller Verlag. Oktober 2015. 240S

Montag, 16. November 2015, um 17 Uhr s.t.

Presseclub Concordia
Bankgasse 8, 1010 Wien
Anmeldung erbeten: office.oeig@gmail.com

Einladung – „Israel vor neuen Herausforderungen“

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft

 in Kooperation mit dem

Center for Israel Studies

 lädt zur 3. DDr. Elfriede Sturm Gedächtnisvorlesung

Ulrich W. Sahm

 „Israel vor neuen Herausforderungen“

am Sonntag, 20. September 2015 um 19 Uhr

Presseclub Concordia

Bankgasse 8, 1010 Wien

Anmeldung erbeten: office.oeig@gmail.com

Ulrich W. Sahm ist freier Journalist und Buchautor. Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet Sahm als Nahost-Korrespondent für verschiedene deutsche Medien und Nachrichtensender. Er lebt in Jerusalem. (www.sahm.com)

Einladung 20.09.2015 pdf

Kupferschmied – ein nobler Beruf

Die Kupferschmiede des Timna-Tals aßen nur vom feinsten – vor 3000 Jahren. Dr. Erez Ben-Yosef und Dr. Lidar Sapir-Hen der Tel Aviv Universität fanden heraus: In dieser sehr trockenen Gegend werden selbst vorverdaute organische Materialien wie Samen, Knochenreste und Fischgräten – Fisch musste weite Strecken transportiert werden! – konserviert. Man kann daraus auch heute einen Menüplan erstellen.

Kupfer war ein kostbares Material, und somit ein Machtmittel. Die Brennöfen waren komplex in ihrer Funktion und schwer zu errichten. Menschen, die damit arbeiteten, waren gut ausgebildet und hoch angesehen.

Sklaven kamen in den Bergwerken auch zum Einsatz, die Bergmanns-Gesellschaft war differenziert. Sie schürften Erze und hatten keinen Zutritt zu den Schmelzöfen. Ihr Wohnbereich war von einer Mauer umgeben.

Nocamels

Ein Flugzeug zur Startbahn zu führen..

..ist ein energieaufwendiges Unterfangen. Setzt der Pilot die Triebwerke ein, benötigt er (unnötig) viel Treibstoff.
Die staatliche Israel Aerospace Industries (IAI) hat gemeinsam mit ihren Partnerfirmen Lufthansa, Airbus und TLD das System TaxiBot entwickelt, ein vom Piloten gesteuertes halbautomatisiertes Zugfahrzeug. Mit diesem kann man Flugzeuge vom Typ Boeing 737 oder Airbus A320 energiesparend zur Startbahn ziehen. Die beiden Flugzeugtypen bestreiten 70 Prozent des weltweiten Flugverkehrs. Weiterlesen

Der Standard.at vom 11.02.2015

Judenhetze auf Facebook: Oberstaatsanwaltschaft will Neuaufnahme
11. Februar 2015, 15:15

„Ich könnte alle Juden töten“: StA Linz stellte Verfahren ein – OStA: Wir sehen das anders

Für Aufregung sorgt eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft Linz: Sie hat ein Verfahren gegen einen Oberösterreicher eingestellt, der antisemitische Hetze auf Facebook gepostet hatte. Die Oberstaatsanwaltschaft Linz will nun die Neuaufnahme des Verfahrens bewirken.

„Ich könnte alle Juden töten. Aber ich habe einige am Leben gelassen, um euch zu zeigen, wieso ich sie getötet habe“, war auf der Facebookseite des Oberösterreichers zu lesen, auch ein Portrait Adolf Hitlers mit Hakenkreuzbinde wurde gepostet.

Der Mann rechtfertigte sein Posting mit dem israelischen Beschuss des Gaza-Streifens, die Staatsanwaltschaft Linz schien seiner Argumentation zu folgen: Sie stellte ihr Verfahren nach dem Verbotsgesetz im Dezember gegen den Mann ein. Das berichten die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Begründung: Es handle sich nicht um Wiederbetätigung, sondern vielmehr um „eine Unmutsäußerung gegenüber Israel.“

„Offenbar alles legitim“

Diese Aussagen sorgen unter anderem bei der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft für Empörung. „Es ist mehr als besorgniserregend, wenn übelste antisemitische Hetze gegen Jüdinnen und Juden sowie gegen den Staat Israel ohne Konsequenzen bleibt. Unter dem Deckmantel der ‚Israelkritik‘ scheint für die österreichische Justiz offenbar alles legitim zu sein“, so ÖIG-Präsident Richard Schmitz.

Oberstaatsanwaltschaft: Teilen Meinung nicht

Die der StA Linz übergeordnete Behörde zeigt sich ebenfalls wenig erfreut über die Entscheidung, das Verfahren einzustellen. „Wir teilen diese Meinung nicht ganz“, sagt Behördensprecher Bruno Granzer auf derStandard.at-Anfrage. „Der Sachverhalt kann durchaus so interpretiert werden, dass er anklagbar wäre.“ Zwar sieht auch die OStA den Tatbestand der Verhetzung als nicht verwirklicht an, da der Poster „niemanden beschimpft“ habe und auch „nicht zu Gewalt aufgerufen hat“, so Granzer. Man könne jedoch davon ausgehen, dass es sich um nationalsozialistische Wiederbetätigung handle.

Die OStA will nun den Ball zurück an die StA Linz spielen. „Wir werden alle Möglichkeiten prüfen, dass das doch noch neu aufgerollt wird“, so Granzer.

Die Grünen verlangen indes von Justizminister Wolfgang Brandstetter eine „gründliche Aufklärung“ des Falles. „Entweder der Fehler liegt bei den Strafverfolgungsbehörden, oder wir haben es mit einer gefährlichen Regelungslücke im Strafrecht zu tun. Dann müsste über die entsprechende Ausweitung des Verhetzungsparagraphen im Rahmen der bevorstehenden StGB-Reform nachgedacht werden“, sagt deren Justizsprecher Albert Steinhauser. (sterk, derStandard.at, 11.2.2015)

Schi-opening in Israel

(ÖIG) 13.01.2015
Im Norden Israels wurden diese Woche Rekordschneefälle verzeichnet. Die Straße nach Safed mußte sogar vorrübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Während viele Israelis in unadäquat gedämmten und beheizbaren Wohnungen vor sich hinfrieren oder sich in wärmere Cafes kuscheln, freuen sich die Betreiber des kleinen Schigebietes am Mout Hermon.
Dort hatte man eher Sorge die Pisten nach den Schneefällen (es werden bis zu einem Meter berichtet!) rechtzeitig zu präparieren, bevor der Spaß wieder vorbei ist. Kunstschnee kann aufgrund fehlenden Wassers nämlich nicht hergestellt werden.
In der Nacht wurden am Golan minus 10 Grad C gemessen.
Ein weitere positiver Effekt der diesjährigen außergewöhnlichen Winterniederschläge: Der Wasserspiegel des Sees Genezareth stieg um 11 cm. Der Rest wird nach der Schneeschmelze folgen, wenn die Besucher längst wieder leichtbekleidet auf der Strandpromenade von Tel Aviv spazierengehen….

ein Prost auf N A D I M

Der Ort Taybeh ist im Westjordanland und Israel weltberühmt – für seinen Alkohol!
Palästinensisches Bier und Spitzenweine bringen auch Touristen, u.a. Israelis in die Region.
Der 1.400-Einwohner-Ort ist, umgeben von muslimischen (meist) Abstinenzlern, christlich-arabisch trinkfest. Weiterlesen

Erika Weinzierl

image

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft trauert um Frau Professor Dr. Erika Weinzierl. Frau Professor Weinzierl war langjähriges Mitglied des Beirates unserer Gesellschaft.

Wir schätzten sie als aufrichtigen Menschen und als Kämpferin für Gerechtigkeit und friedliches Miteinander.

Rosh Hashanah 5775 – Vorabend des Do 25.09.2014

Rosh Hashana heißt „Kopf (Anfang) des Jahres“ und hat seinen Ursprung in der Torah, im Dritten Buch Moses (Kap.23).

„Der erste Tag des siebenten Monats (﴾Tischri, im Herbst)﴿ ist ein Feiertag zum Gedenken an den Klang des Schofars…“

 

Dieser Feiertag wurde erst später, nach dem babylonischen Exil, in der „Mischna“, der so genannten „mündlichen Torah“, von den damaligen Gelehrten zum Jahresanfang im Herbst erklärt, vermutlich um das Mondjahr zu etablieren. Zuvor galt das Frühjahr als Jahresanfang sowohl wegen der Landwirtschaftszyklen, jedoch insbesondere aufgrund der Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft, wie es im 2. Buch Moses 12,2ff heißt:

„G‘tt sagte zu Moses und Aron im Lande Ägypten: dieser Monat (﴾Nissan, im Frühjahr)﴿ sei für Euch der erste Monat des Jahres….“

In der Synagoge wird Schofar geblasen, es wird um ein gutes Neues Jahr gebetet sowie Sühne und Besserung gelobt. Rosh Hashana wird auch als „Jom Hadin“  Tag des Gerichts -‐be zeichnet.

Man wünscht seinen Mitmenschen „Shana Tova“  ein gutes Jahr. Ein schöner Brauch ist der symbolische Verzehr von Süßem, z.B. Äpfeln mit Honig und der gegenseitige Wunsch „Shana tova umetuka“  ein gutes und süßes Jahr. Einer der vielen weiteren Bräuche ist „Taschlich“ frei übersetzt: „wirf weg!“ bei dem man sich an ein fließendes Gewässer begibt und seine Sünden symbolisch in Form von Brotbröseln ins Wasser wirft.

(﴾Rosh Hashana 5775 beginnt in diesem Jahr am Abend des 24. September. Das Datum verschiebt sich alljährlich aufgrund der Synchronisierung des jüdischen Mondkalenders mit dem gregorianischen Sonnenkalender)﴿ .

 

Weiterlesen