Austrian-Israeli Society – ÖIG about BDS Austria- Jerusalem Post (March 15th, 2017)

Stefan Schaden, a board member of the Austrian- Israeli Society, told The Jerusalem Post on Tuesday: “BDS has an antisemitic agenda and leads a campaign of demonization, delegitimization and double standards against Israel. At first glance, BDS Austria may appear to be an independent NGO. However, there is no such organization in the Austria’s Interior Ministry’s central register of associations.”

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ÖIG trauert um Shimon Peres (1923-2016)

SHIMON PERES FOTO:MICHAEL THAIDIGSMANN
SHIMON PERES FOTO:MICHAEL THAIDIGSMANN

ÖIG trauert um Shimon Peres (1923-2016)
Das Wirken des großen Staatsmannes, Friedensnobelpreisträgers und Freund Österreichs bleibt unser Auftrag
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft reagiert mit tiefer Betroffenheit und unendlicher Traurigkeit auf die Nachricht des Ablebens von Shimon Peres, Friedensnobelpreisträger, mehrmaliger Minister und Ministerpräsident sowie früherer Präsident des Staates Israel.

ÖIG-Präsident Florianschütz: „Mit Shimon Peres verlässt uns der letzte Vertreter von Israels Gründergeneration. Er verkörperte Israel, vom Kampf um seine Existenz bis hin zu seinem Streben nach Frieden. Für alle, die ihn kannten, war er eine Quelle der Inspiration. Er war ein wahrer Held Israels, gleichermaßen entschlossen zur Verteidigung der jüdischen Nation und zur friedlichen Koexistenz mit seinen Nachbarn. Seine Freundschaft zu Österreich bleibt unvergessen. Einen seiner letzten Staatsbesuche absolvierte Peres 2014 in Österreich. Dabei warnte er vor dem erstarkenden Antisemitismus und der Bedrohung für Israel durch das iranische Regime. Mögen uns Freunden Israels in Österreich seine Worte für immer als Maßstab für unser Handeln gelten.“

Die ÖIG drückt der Familie von Peres sowie der ganzen Nation Israel ihr aufrichtiges Mitgefühl aus. Möge sein Andenken ein Segen sein.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160928_OTS0079/oeig-trauert-um-shimon-peres-1923-2016

Schengenvisum für Terroristen annullieren (ÖIG Presseaussendung 14.04.2016)

ÖIG an Innenministerium: Schengenvisum der Terroristin Khaled kann von Österreich sehr wohl annulliert werden
EU-Visakodex sieht in §34 entsprechende Möglichkeiten vor – Untätigkeit des Ministeriums nicht nachvollziehbar
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) kann den Standpunkt des Innenministeriums nicht nachvollziehen. Leila Khaled erhielt offenbar ein Schengen-Visum von den Niederlanden. Weiterlesen

Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien (APA-Aussendung)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160414_OTS0012/empoerung-ueber-vortrag-der-terroristin-leila-khaled-in-wien

 

Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien
Khaleds PFLP ist auf EU-Terrorliste – Wiener Stadtrat Nittel wurde 1981 von palästinensischen Terroristen ermordet – Khaled outete sich als Hitler-Fan
Wien (OTS) – Mit Empörung reagiert die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) auf den geplanten Vortrag der Terroristin Leila Khaled am Freitag in Wien, der auf Einladung des Österreichisch-Arabischen Kulturzentrums (OKAZ) stattfinden soll. In ihrer Autobiographie erklärte Khaled ihre Bewunderung für Adolf Hitler, weil er „ein Feind der Juden“ war. Weiterlesen

Viktor Adler-Plakette für ÖIG Vorstandsmitglied Rudi GELBARD

15.02.2016 / 17:07 / POLITIK

Faymann/Bures: Rudolf Gelbard ist antifaschistisches Vorbild in Österreich

Nationalratspräsidentin Bures lud zum Empfang zu Ehren von Zeitzeugen Rudolf Gelbard – Kanzler Faymann überreichte Gelbard Victor-Adler-Plakette für Verdienste um ArbeiterInnenbewegung

Wien (OTS/SK) – „Als Bundeskanzler bin ich stolz darauf, dass wir in Österreich Menschen wie Rudi Gelbard haben, die mit aller Kraft antifaschistische Aufklärung leisten und somit als Vorbild für uns alle dienen“, hat Bundeskanzler Werner Faymann heute, Montag, bei der Verleihung der Victor-Adler-Plakette an Professor Rudolf Gelbard im Parlament erklärt. Diese ist die höchste Auszeichnung der SPÖ für besondere Verdienste um die österreichische ArbeiterInnenbewegung. „Immer dann, wenn die Dämonen der Vergangenheit neue Gestalt annehmen, erhebst du verlässlich deine Stimme. Denn du weißt nur zu gut: Nur was wir benennen, können wir auch bekämpfen“, bedankte sich Nationalratspräsidentin Dores Bures bei Gelbard. ****

Faymann lobte in seiner Rede Rudolf Gelbard für seine unermüdliche Aufklärungsarbeit. „Unser Land hat erst sehr spät begonnen, die nötige Aufklärungsarbeit zu leisten. Rudi Gelbard hat mit seinem Wirken hier eine große Rolle gespielt“, zeigte sich Faymann dankbar. Alleine gesellschaftliche Entwicklungen zu kritisieren, mache noch niemanden zum Demokraten und Antifaschisten, so der Bundeskanzler. Erst die „klare Abgrenzung zu Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus“ mache dies möglich. „Nicht zu vergessen, rechtzeitig aufmerksam zu machen und neuartige faschistische Strömungen nicht zuzulassen, ist unsere stärkste Kraft im Antifaschismus. Nur wer politisch so standfest ist wie du, Rudolf Gelbard, hat die Kraft, sich immer zu Wort zu melden und zu mahnen, dieses Kapitel unserer Geschichte nicht zu vergessen“, stellte Faymann fest.

„Manchmal macht es fast sprachlos, zu sehen, wie schamlos unantastbar geglaubte Tabugrenzen überschritten werden, wenn etwa wie zuletzt Holocaust-Opfer ungestraft als ‚Massenmörder‘, als ‚Landplage‘, als ‚Kriminelle‘ bezeichnet werden können“, stellte Nationalratspräsidentin Bures in Anspielung auf einen Artikel in der Zeitschrift „Aula“ fest. Deswegen sei es besonders wichtig, dass Menschen wie Gelbard ihre Stimme weiterhin unermüdlich erheben. Die Nationalratspräsidentin bedankte sich bei Gelbard dafür, auch im Lichte der aktuellen Entwicklungen „nie resigniert zu haben“.

Der geehrte Rudolf Gelbard nahm „diese größte Auszeichnung der Partei mit Freude und Demut entgegen“. In seiner Dankesrede erinnerte er sich an WeggefährtInnen und Vorbilder im Kampf gegen den Faschismus. „Das Leben hat mich zum Sozialisten gemacht. Ich bin, ich war und werde immer Sozialist bleiben“, bedankte sich Gelbard in den Worten der österreichischen Widerstandskämpferin Rosa Jochmann bei der sozialdemokratischen Partei.

Der 1930 geborene Rudolf Gelbard wurde im Oktober 1942 ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seit seiner Befreiung 1945 setzt er sich als Mitglied der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer/innen für die Aufklärung über die NS-Verbrechen ein. Seit 1975 arbeitete Gelbard als Journalist. Neben der Verleihung des Berufstitels „Professor“ hat Gelbard bereits mehrere Auszeichnungen, darunter das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich sowie das Große Goldene Ehrenzeichen der österreichischen Israelitischen Kultusgemeinde, erhalten. (Schluss) mr/ve

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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Presseaussendung der ÖIG

15.02.2016 / 11:19 / POLITIK

KZ-Häftlinge als „Verbrecher“ zu bezeichnen ist ein Verbrechen

Zur Diskussion über einen Häftinge von Konzentrationslagern herabwürdigenden Artikel in der Zeitschrift ‚Aula‘

Wien (OTS) – Die österreichisch-Israelische Gesellschaft drückt ihre Solidarität mit den wenigen überlebenden Häftlingen der Konzentrationslager und ihrer Nachkommen aus und verwehrt sich gegen die pauschalierende Verunglimpfung von Überlebenden als „Landplage“ bzw. „Berufsverbrecher“. Weiterlesen

Einladung 4.Elfriede Sturm-Vorlesung der OEIG

Wir laden ein zu einer Vortragsveranstaltung  in die Räumlichkeiten von Or Chadasch, dem liberalen Judentum

Dr. Klaus Kreppel,
Historiker aus Bielefeld (Deutschland)

„Israels fleißige Jeckes“
Zur Geschichte der deutschsprachigen Juden in Israel
Moderation: Dr. Evelyn Adunka

am Dienstag, den 23. Februar, um 19 Uhr
Robertgasse 2, 1020 Wien
Wir bitten darum, einen gültigen Lichtbildausweis mitzubringen.

Die Elfriede Sturm Vorlesungen der ÖIG werden vom Zukunftsfonds der Republik Österreich gefördert

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Czech parliament votes against labeling West Bank settlement products

http://www.i24news.tv/en/news/international/europe/95973-151217-czech-parliament-votes-against-labeling-west-bank-settlement-products

Czech parliament votes against labeling West Bank settlement products
‚It starts with the marking of Jewish products, but how will it end?‘
The Czech Republic’s rejected the EU directive to label goods imported from the West Bank and the Golan Heights on Thursday.

Deputy Chairman of the Parliament Jan Brtosk called on the government not to implement the guidelines, saying that „it starts with the marking of Jewish products, but how will it end? We must reject all attempts to discriminate against the only democracy in the Middle East.“

BDS Propaganda mit gefälschten Zitaten

Seltsame schweigsame Gestalten traten vor einer Veranstaltung des Center for Israel Studies und der ÖIG an der Diplomatischen Akademie auf  und hielten auf etwas abgenudelten Kartons erfundene Zitate in den Himmel….

Die Israel-Boykott-Bewegung: Antisemitismus und gefälschte Zitate

Die Israel-Boykott-Bewegung: Antisemitismus und gefälschte Zitate
6. Dezember 2015 – 24 Kislev 5776
Gibt es schon 400.000 oder ‚nur‘ 350.000 Todesopfer in Syrien, 12 oder 14 Millionen Flüchtlinge? Sunniten kämpfen gegen Schiiten, Christen und Yeziden werden ethnisch gesäubert, es flüchten Hunderttausende nach Europa. Nirgendwo im Nahen Osten außerhalb Israels werden elementare Menschenrechte respektiert. Nirgendwo in der arabischen Welt gibt es Gleichberechtigung für Frauen, nirgendwo dort werden Homosexuelle toleriert. Dennoch hat eine kleine Gruppe von Österreichern nichts Wichtigeres zu tun, als ausgerechnet den Boykott des jüdischen und demokratischen Staates Israel zu propagieren: Am vergangenen Mittwoch protestierten sechs junge Leute gegen einen an der Diplomatischen Akademie gehaltenen Vortrag der israelischen Historikerin Anita Shapira über David Ben-Gurion…

Von Karl Pfeifer

Die jungen österreichischen Israelfeinde, die nicht einmal den Mut hatten, ihr Flugblatt mit einem korrekten Impressum zu versehen, stellten nicht nur die fachliche Expertise der Wissenschaftlerin infrage, sondern „bezweifelten“ auch die „demokratische Grundhaltung“ der Vortragenden und der „OrganisatorInnen“ des Abends, also des Center for Israel Studies und der Diplomatischen Akademie. Bereits im Vorhinein, so war dem Flugblatt zu entnehmen, stand für die Aktivisten fest: „Die Veranstaltung dient weniger dem wissenschaftlichen Austausch und der politischen Debatte, als mehr der wiederholten Verbreitung von rassistischen und zionistischen Mythen.“

„Nationaler Sozialismus jüdischer Prägung“

Als Ben-Gurion nach Palästina gekommen sei, habe er die „gerade in Europa aufgekommene Idee eines nationalen Sozialismus mit jüdischer Prägung“ im Gepäck gehabt, den „sogenannten Zionismus“. [Hrvg. im Orig., K. P.] Nicht vorstellbar, dass die österreichischen Israelfeinde beispielsweise das Castro-Regime in Kuba oder den Chavismus in Venezuela als „nationalen Sozialismus“ bezeichnen würden – diese Diffamierung wird exklusiv gegen den jüdischen Staat gerichtet. Den Zionismus, die jüdische nationale Befreiungsbewegung, dergestalt mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen, ist Ausdruck antisemitischer Gesinnung.

Als Kronzeuge diente, wie so oft, niemand anderer als der israelische Journalist Gideon Levy – der, obwohl er nicht Arabisch kann, in der Tageszeitung Haaretz als Fachmann für palästinensische Angelegenheiten fungiert. In einem seiner Artikel sah Levy die Zeit gekommen, um endlich Ben-Gurions „dunkle Seiten“ zu prüfen, und das sehen die jungen österreichischen Antisemiten genauso. Deshalb brachten sie einige angebliche Zitate, jedoch wohlweislich ohne Quellen zu nennen. Wie es Antisemiten über Jahrhunderte mit dem Talmud getan haben, aus dem sie allerlei gefälschte, sinnverdrehte und/oder aus dem Kontext gerissene Zitate brachten, so agieren diese jungen Österreicher, wenn es darum geht, den gehassten israelischen Staatsgründer zu verleumden.

Ein typisches Beispiel für BDS-Propaganda

Nehmen wir als Beispiel eines der Zitate, mit dem die Wiener Vertreter der „Boycott,-Divestment-and Sanctions“-Bewegung Ben-Gurion an den Pranger zu stellen versuchten:

„Wir müssen die Araber vertreiben und ihren Platz einnehmen“, soll Ben-Gurion also gesagt haben. Da die BDS-Aktivisten keine Quelle für diese angebliche Aussage angaben, will ich ein wenig behilflich sein: Die inkriminierte Passage stammt aus einem Brief Ben-Gurions an seinen Sohn Amos aus dem Jahr 1937. Tatsächlich lautet die englische Übersetzung: „We do not wish, we do not need to expel the Arabs and take their place. All our aspirations are built upon the assumption — proven throughout all our activity in the Land — that there is enough room in the country for ourselves and the Arabs.”

Ben-Gurion hatte also das genaue Gegenteil dessen geschrieben, was die Wiener BDS-Aktivisten ihm in den Mund legten: Statt der Aufforderung zu „ethnischen Säuberungen“ handelte es sich um einen Appell zum Zusammenleben mit den Arabern. Das inkriminierende angebliche Zitat ist eine schlichte Erfindung, darin aber typisch für den Wahrheitsgehalt dieser Art von Propaganda. Man beachte, dass die BDS-Aktivisten selbst mit Fälschungen operieren, sich aber erdreisteten, einer renommierten Historikerin wie Anita Shapira kurzerhand die fachliche Qualität abzusprechen.

BDS-Aktivist an „führendem Militärforschungszentrum“

Im weiteren Verlauf des Flugblatts war Erstaunliches über die Universität Tel Aviv (TAU) in Erfahrung zu bringen. Die sei nämlich ein „führendes Militärforschungszentrum“, an dem „palästinensische Studierende benachteiligt werden“. Warum dann ausgerechnet einer der Mitgründer der BDS-Bewegung, Omar Barghouti, an ebendieser Universität studiert, durften wir nicht erfahren. Dabei ist gerade dieser Fall typisch für die Absurditäten und die Doppelmoral von BDS: Während Barghouti um die ganze Welt reist, um Israel als Apartheidstaat zu diffamieren, profitiert er persönlich von dem Umstand, dass an der TAU selbstverständlich auch Araber studieren dürfen.

Die Wiener BDS-Aktivisten wärmten in ihrem Flugblatt die Mär von der gezielten „ethnischen Säuberung“ auf, die Israel 1948 unternommen habe. Und auch heute ziele die Politik Israels darauf ab, „das Leben der Palästinenser unmöglich zu machen“. Da heute rund 20 Prozent der Israelis Araber sind, muss Israel sich bei diesem angeblichen Vorhaben besonders dumm angestellt haben.

Als Beispiel diente der Brandanschlag im palästinensischen Duma vom vergangenen Juli, bei dem drei Menschen getötet wurden, darunter ein 18 Monate altes Kind. „Diese Gräueltat erfolgte nicht auf offiziellen Befehl der israelischen Armee, sondern von Extremisten – die jedoch kompromisslos von der israelischen Armee beschützt wurden / werden.“ So kompromisslos, dass in den vergangenen Tagen mehrere jüdische Israelis wegen ihrer vermutlichen Beteiligung an einem Terrorakt festgenommen wurden, der in ganz Israel aufs Schärfste verurteilt worden war. Das u. a. war auch in der von den österreichischen Israelfeinden zitierten Haaretz zu lesen – aber an der interessieren sie ja nur die anti-israelischen Tiraden eines Gideon Levy.

Keine Unterstützung für Israelfeinde durch Stadt Wien!

„Die Diplomatische Akademie Wien sollte den wissenschaftlichen und politischen Diskurs fördern. Sie sollte jedoch keinesfalls rassistische Institutionen hofieren, deren militärische und rassistische Logik nicht im Stande ist eine Perspektive basierend auf Gerechtigkeit zu entwickeln.“ [Fehlender Beistrich i. Orig., K. P.] Anders gesagt: Geht es nach den BDS-Aktivisten, sollte die Diplomatische Akademie also nicht israelische Gelehrte einladen, sondern israelfeindliche, von antisemitischen NS-Vergleichen durchsetzte und auf gefälschten Zitaten basierende Propaganda zur Diffamierung des jüdischen Staates betreiben. Warum das den Frieden befördern oder den Palästinensern helfen soll, bleibt ihr Geheimnis.

Eine Gruppe Österreicher, die kein anderes Ziel hat als die Bekämpfung des jüdischen Staates, kann sich – was ein wirklicher Skandal ist – im von der Stadt Wien subventionierten Amerlinghaus treffen. Eine Gruppe, die Israel als Apartheidstaat bezeichnet, den einzigen jüdischen Staat abschaffen möchte und nicht davor zurückschreckt, antisemitische Stereotypen zu benutzen, sollte weder direkt noch indirekt von der Stadt Wien gefördert werden.

© Karl Pfeifer

Ehrung für Rudi Gelbard

Faymann / Gelbard / Anti-Faschismus / Auszeichnung / Schulz

04.12.2015, 17:04 | OTS0192 | Bundespressedienst

Bundeskanzler Faymann ehrt Zeitzeugen Rudolf Gelbard

Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst

Wien (OTS) – „Wir stellen uns gegen jene, die den Schleier des Vergessen über unsere Geschichte breiten wollen. Denn wer seine Geschichte nicht kennt und nicht bereit ist, sich mit ihr auseinander zu setzen, der kann aus ihr nicht die richtigen Schlüsse ziehen“, sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Freitag, bei der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst an Rudolf Gelbard im Bundeskanzleramt. „Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Jungen genauso wie den Älteren in Erinnerung zu rufen, wozu unser Europa fähig war. Wir müssen aufrichtig für das Vertrauen in die Demokratie und in Europa kämpfen, und hier zählt das Engagement jedes einzelnen. Rudolf Gelbard hat sich immer dafür eingesetzt. Das, was wir von ihm gelernt haben, gibt uns den Auftrag, in diesem Sinne weiterzukämpfen.“

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, sprach von einer „großen Persönlichkeit“. Gelbard sei nach den schrecklichen Erlebnissen als Zeitzeuge „nicht verbittert, sondern zum Kämpfer geworden“. Die Menschen seien damals wie heute zu beidem fähig: Zu den edelsten wie zu den abscheulichsten Taten. Das „Dämonische“ sei stets vorhanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätte Europa diese Dämonen zwar „gebannt, aber nicht weggezaubert“. Man müsse daher ganz genau hinhören, denn die Leute, die Europa und die Errungenschaften der Europäischen Integration zerstören wollten, seien die „gleichen Leute, die Fremdenfeindlichkeit und Hass predigen“. Rudolf Gelbards Beitrag zur Versöhnung und gegenseitigen Respekt sei „Grundlage der Gesellschaft“.

Staatssekretärin Sonja Steßl bezeichnete in ihrer Einführungsrede „die Erfahrung, das Wissen und die Analyse“ Rudolf Gelbards von „unschätzbarem Wert“. Österreich verdanke ihm mehr, als es ein Ehrenzeichen je ausdrücken könne.

Der Geehrte Rudolf Gelbard nahm die Auszeichnung „mit Freude und gebotener Demut“ an und erinnerte sich in seiner Dankesrede an Vorbilder und Weggefährten sowie an den wichtigen Einsatz für Anti-Faschismus in der Nachkriegszeit. Er bedankte sich bei seiner Gattin, die ihm stets „Stütze und Hilfe“ war und Stärke gegeben hätte. Abschließend bedankte Gelbard sich auch bei der „tiefberührenden Laudatio“ des Bundeskanzlers sowie Faymanns „klarer, anti-faschistischer Absage an Rassismus, Verhetzung und Antisemitismus“.

Für den musikalischen Rahmen der Feierlichkeit sorgten die Sopranistin Ethel Merhaut und Vinzenz Praxmarer am Klavier.

Der 1930 geborene Rudolf Gelbard wurde im Oktober 1942 ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seit seiner Befreiung 1945 setzt er sich als Mitglied der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer für die Aufklärung über die NS-Verbrechen ein. Seit 1975 arbeitete Gelbard als Journalist. Neben der Verleihung des Berufstitels „Professor“ hat Gelbard bereits mehrere Auszeichnungen, darunter das Goldene Verdienstzeichens der Republik Österreich sowie das Große Goldene Ehrenzeichen der österreichischen Israelitischen Kultusgemeinde, erhalten.

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Leserbrief Die Presse Tempelberg

Presse. 10.11.2015,S.22

30DEBATTE
Falschinformation löste „Gewaltwelle“ aus
Zur Berichterstattung über den Nahost-Konflikt
Zu den häufig zu lesenden Formulierungen: „Gewaltwelle . . . entzündete sich“/„Streit um Nutzungsrechte auf dem Juden wie Muslimen gleichermaßen heiligen Tempelberg . . .“ darf ergänzend Folgendes angemerkt werden:

Der Tempelberg ist Juden und Muslimen nicht, wie suggeriert wird, gleichermaßen heilig. Beim Tempelberg resp. der Klagemauer (Western Wall) handelt es sich, auch wenn es nach (wiederholter) palästinensischer Lehrmeinung dort nie einen Tempel gab, um das wichtigste Heiligtum gläubiger Juden. Für Muslime handelt es sich nach eigenen Angaben, unbestritten um das – und das erst auch später definiert – drittheiligste „Heiligtum“ nach Mekka und Medina. Der historische (Prophet) Mohammed war auch physisch nie in Jerusalem. Weiters, um genau zu sein, entzündete sich eine Welle der Gewalt nicht so von selbst, sondern die „Gewaltwelle“ wurde durch gezielte Falschinformation zahlloser palästinensischer Politiker und Prediger über angeblich von Israel geplante geänderte Nutzungsbestimmungen bewusst in Bewegung gesetzt. Ein Streit über die Nutzung des Tempelbergs zwischen dem Staat Israel und Jordanien ist mir nicht bekannt.

Die religiöse Hoheit wurde großzügig unmittelbar nach dem Sechstagekrieg den Jordaniern im Wege des Wafq (der Religionsbehörde) kultur- und religionssensibel übertragen und seither nicht angetastet. Zum Vergleich: Auch der Zweite Weltkrieg „brach“ bekanntlich, wie oft dümmlich geschrieben wird, nicht aus oder entzündete sich (selbst), sondern wurde vom Deutschen Reich begonnen. Manchmal muss der Aggressor auch benannt werden.

Jegliche Provokation (weniger) israelischer Extremisten, wobei die Provokation im Besuch des Plateaus bestand, wurde vom Staat Israel unterbunden, während in der al-Aqsa-Moschee fast täglich zu Messerstechereien (Morden) aufgerufen wird. Mit Erfolg.
Mag. Hans-Jürgen Tempelmayr,

Beiratsmitglied Österreichisch-Israelische Gesellschaft, 1050 Wien

Presseaussendung

Tödliche Terrorwelle in Israel: ÖIG ist entsetzt und mahnt Medien zu fairer Berichterstattung
Palästinensische Propaganda wird ungeprüft wiedergegeben – Abbas befeuert tödliche Attentate, statt diese zu verurteilen
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft zeigt sich schockiert über die tödlichen palästinensischen Terroranschläge und erklärt sich solidarisch mit allen vom Terror betroffenen Bürgern Israels. Die österreichischen Medien sind aufgerufen, eine faire Berichterstattung zu gewährleisten, Behauptungen ausreichend zu prüfen und eine Opfer-Täter-Umkehr zu unterlassen.

Wie die Medienbeobachtungsstelle Naher Osten aufdeckte, konnte der palästinensiche Außenminister Riyad Malki im ORF-Radio Ö1 unwidersprochen behaupten, Israels Premier Netanyahu habe Juden erlaubt, auf dem Tempelberg vor der al-Aqsa-Moschee zu beten, was die jüngste Gewalt verursacht habe. Tatsächlich bekräftigte Israels Regierung, den status quo nicht verändern zu wollen. Mit Lügen soll offenbar gegen Israel Stimmung gemacht werden. Israelische Opfer bleiben oft unerwähnt. Wenn israelische Sicherheitskräfte gefährdete Zivilisten gegen palästinensische Täter verteidigen, gibt es hingegen einen Aufschrei. Für die ÖIG ist klar: Die israelische Regierung ist verpflichtet, seine Bürger vor den grauenvollen Anschlägen zu schützen.

ÖIG-Präsident Richard Schmitz erklärt zur aktuellen Situation: „Alle Bürger Israels sind unabhängig von ihrer Religion von palästinensischem Terror betroffen, aber das Ziel der Terroristen ist es, gezielt Juden zu töten. Die palästinensische Bevölkerung wird von ihren Anführern mit antisemitischer Propaganda dazu animiert. Palästinenser-Präsident Abbas sprach unlängst davon, dass ‚dreckige jüdische Füße‘ niemals die Al-Aqsa-Moschee ‚beschmutzen‘ dürften und huldigt Terroristen, die israelische Zivilisten töten, als Märtyrer. Dennoch wird Abbas von Medien und Politikern hierzulande als Friedenspolitiker dargestellt. Das ist keine ausgewogene Haltung. Voraussetzung für eine nachhaltige politische Lösung sind die Anerkennung Israels als jüdischer Staat durch die Palästinenser und die Absage an antisemitische Hetze.“ (14.10.2015)

Rückfragen & Kontakt:
Susi Shaked
ÖIG-Generalsekretärin
Tel: +43 1 405 66 83
www.oeig.at

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151014_OTS0162/toedliche-terrorwelle-in-israel-oeig-ist-entsetzt-und-mahnt-medien-zu-fairer-berichterstattung