Veranstaltungshinweis: Einladung zur Buchpräsentation

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft und der Verlag Schleebrügge-Editor laden sehr herzlich zur Präsentation des Buches

Alisa Ehrmann-Shek
Ich denke an einen ewigen Sommer
Tagebuch und Zeichnungen aus Theresienstadt
1944/45
Hg. von der ÖIG/ Inge Dalma/Susi Shaked

Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Alisa Ehrmann, geboren 1927 in Prag, wird im Juli 1943 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert. Im Herbst 1944 beginnt sie, ein Tagebuch zu führen. Die erst Siebzehnjährige schildert die gefährlichen Veränderungen in dem sich in Auflösung befindlichen Lager, die widersprüchlichen Gerüchte, die jahrelange Erschöpfung, die bis Kriegsende ständig präsente Todesgefahr. Die Einträge beginnen zum Zeitpunkt der letzten Deportationen von Theresienstadt nach Auschwitz und enden Mitte Mai 1945, nach der Befreiung. Neben diesem detailgenauen und aussergewöhnlich ausdrucksstarken Tagebuch stehen ihre Zeichnungen. Es sind stille Alltagsszenen, undramatisch, sie hören nicht auf, die Würde der Menschen zu wahren.