Kuweit Airline befördert keine Israelis

Stellungnahme der ÖIG und Berichterstattung in „Die Presse“

Die Österreichisch-IsraelischeGesellschaft fordert die Bundesregierung, insbesondere den zuständigen Bundesminister Norbert Hofer  auf, Taten zu setzen und sich der Rechtsmeinung der USA anzuschliessen, die eine Nichtbeförderung von israelischen Staatsbürgern als Diskriminierung einstufen, worauf die Airline ihre Verbindung von London nach New York vom Streckennetz genommen hat.Wie den Medien zu entnehmen ist, fliegen die „Kuweit Airways“ ab Juni 2018 auch 3x täglich Wien an. Von der Beförderung ausgeschlossen sind, auch, wenn nicht direkt Kuweit angeflogen wird, israelische Staatsbürger. Grundlage dafür sind zutiefst antisemitische Gesetze in Kuweit, die es offensichtlich  ermöglichen, auch in Österreich angewandt zu werden. In diesem Fall kann es nicht angehen, dass sowohl die Flughafen Wien AG, als auch das Ministerium dem Profit gegenüber den Menschenrechten den Vorzug geben, sagt der Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, Peter Florianschütz, und fordert ein rasches Handeln der Verantwortlichen. (23.5.18)