Zum Inhalt springen
Aktuelle Seite: News-Artikel
DE | EN

Clean Yarkon Plan genehmigt – in fünf Jahren Badewasser!

Ende Dezember haben die staatlichen israelischen Behörden die Sanierung des gesamten Yarkon-Flusses genehmigt[1]. Das Ziel: Steigerung der Durchflussleistung von 14 – 15 Millionen Kubikmeter/Jahr auf 22 Millionen Kubikmeter/Jahr bei Badewasserqualität im gesamten Fluss innerhalb von fünf Jahren[2]. Der Plan wurde von der Yarkon-Fluss-Behörde in Kooperation mit der Wasserbehörde im Energie- und Infrastrukturministerium, dem Umweltministerium und der Naturparkbehörde erarbeitet. Er beinhaltet den Bau von Kläranlagen, Sparmaßnahmen in Landwirtschaft und Bewässerung, Reinigung von Industrieabwasser, Kreislaufführung von Nutzwasser und vieles mehr.

„Eine historische Chance, den Fluss zu seinem ursprünglichen Glanz rückzuführen“, so der Vorsitzende der Yarkon-Fluss-Behörde, Ron Huldai, Bürgermeister von Tel Aviv-Jaffa.

Begrüntes Ufer des Yarkon-Flusses nahe der Bavli-Brücke

<p>(C) Yarkon River Authority</p>

Der Yarkon ist nach dem Jordan der zweitwichtigste Fluss in Israel. Er führt ganzjährig Wasser, entspringt aus der Afekquelle bei Rosch haAjin und mündet mit einem Einzugsgebiet von 1.800 Quadratkilometern nach 28 Kilometern Mäander bei Tel Aviv ins Mittelmeer. Die ersten sieben Kilometer liegen im Nationalpark Yarkon-Afek, dort ist das Wasser sehr sauber, die letzten vier Kilometer liegen im Stadtgebiet zwischen Tel Aviv und Ramat Aviv und sind Brackwasser von Fluss und Mittelmeer.

In den 1950ern wurde ein großer Teil des Quellwassers in ein Trinkwasserreservoir geleitet, bis in die 1990er-Jahre verschlechterte sich die Wasserqualität durch wirtschaftliche Nutzung ohne Rücksicht auf das empfindliche Flussklima.

Seit etwas mehr als zwei Dekaden wurden in kleinen Schritten lokale Verbesserungsmaßnahmen gesetzt. Wenn ab 2024 alles nach Plan läuft, wird der gesamte Fluss bis 2029 zum Erholungsgebiet für Anrainer_innen und Tourist_innen. Die Wirtschaft arbeitet nachhaltig und liefert klimagerechte Qualität. Die ursprüngliche Artenvielfalt wird durch Ansiedlung heimischer Tier- und Pflanzenarten wieder hergestellt, und auch mit steigendem Wasserspiegel wird dem Klimawandel entgegengewirkt.

 


[1]https://www.jpost.com/environment-and-climate-change/article-780201?utm_source=jpost.app.apple&utm_medium=share/Jerusalem%20Post%20SeparatorEnvironment%20&%20Climate%20Change

[2]https://www.haaretz.com/israel-news/2023-07-23/ty-article/.premium/plan-to-stream-natural-water-into-tel-aviv-river-will-end-decades-of-contamination/00000189-7fb7-d09f-a3a9-ffbf416e0000

Wie immer versorgt uns die Friedrich-Ebert-Stiftung in Tel Aviv mit einer Zusammenstellung wichtiger Artikel aus den israelischen Medien.

Weiterlesen

Consequences after the sexualized violence by the terrorist organization Hamas on October 7

Weiterlesen

Nr. 09/2024 des Schlaglicht - Aktuelles aus Israelischen Tageszeitungen mit aktuellen Informationen zur israelischen Politik ist da.

Weiterlesen

Unglaublich lange sind die Geiseln des Hamas-Massakers einstweilen ihren Peinigern ausgeliefert. Unvorstellbar, was sie durchmachen! Und wie schnell…

Weiterlesen

Die IKG-Kultur zusammen mit dem Jüdischen Museum Wien lädt ein zu einem interessanten Vortrag am 23. Mai.

Weiterlesen

Zum diesjährigen Jom haAtzma’ut war es der ÖIG eine große Freude und Ehre, den israelischen Unabhängigkeitstag in der Wiener Zwi Perez Chajes Schule…

Weiterlesen

In einem klaren Bekenntnis haben sich jüdische Student_innen der Columbia University in New York an die Öffentlichkeit gewandt. Die ÖIG veröffentlicht…

Weiterlesen

Die Nr. 08/2024 mit aktuellen Informationen zur Politik aus den israelischen Medien von der Friedrich-Ebert-Stiftung Tel Aviv.

Weiterlesen

Heute jährt sich zum 43. Mal die Ermordung des damaligen Präsidenten der ÖIG, Heinz Nittel.

Weiterlesen

Die Nr. 07/2024 mit aktuellen Informationen zur Politik aus den israelischen Medien von der Friedrich-Ebert-Stiftung Tel Aviv.

Weiterlesen