Als Markus Figl mir mitteilte, er schlüge vor, sein so umsichtig geführtes Amt eines der beiden Präsidenten der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft an mich zu übertragen, empfand ich Ehre und Verpflichtung zugleich. Hatte ich doch die Namen von eminenten Persönlichkeiten wie Walter Schwimmer, Sepp Rieder, Richard Schmitz vor Augen. Umso freudiger sagte ich zu, mich dafür gerne zur Verfügung zu stellen.
Die Geschichte der Beziehung Österreichs zu Israel ist vielfältig. Zwei Wegmarken seien genannt: Dass es Bundeskanzler Franz Vranitzky gelang, die Verbundenheit der beiden Staaten auf einer soliden Basis zu gründen, und dass unter Bundeskanzler Sebastian Kurz diese Verbundenheit immens gestärkt wurde, so stark wie noch nie zuvor. In letzter Zeit mehrten sich jedoch düstere Zeichen von Unstimmigkeiten. Ich erachte es als eine meiner wesentlichen Verpflichtungen, im Sinne der Wahrung der Interessen sowohl Österreichs als auch Israels, die dunklen Wolken am Horizont zu vertreiben und dafür zu sorgen, dass die Österreichisch-Israelische Gesellschaft wesentlich zur Stärkung des Miteinanders unserer beiden Länder beiträgt.
Markus Figl wird sich verstärkt der Wiener Stadtpolitik widmen, bleibt der Gesellschaft als Mitglied des Beirats weiter verbunden.










