Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien (APA-Aussendung)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160414_OTS0012/empoerung-ueber-vortrag-der-terroristin-leila-khaled-in-wien

 

Empörung über Vortrag der Terroristin Leila Khaled in Wien
Khaleds PFLP ist auf EU-Terrorliste – Wiener Stadtrat Nittel wurde 1981 von palästinensischen Terroristen ermordet – Khaled outete sich als Hitler-Fan
Wien (OTS) – Mit Empörung reagiert die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) auf den geplanten Vortrag der Terroristin Leila Khaled am Freitag in Wien, der auf Einladung des Österreichisch-Arabischen Kulturzentrums (OKAZ) stattfinden soll. In ihrer Autobiographie erklärte Khaled ihre Bewunderung für Adolf Hitler, weil er „ein Feind der Juden“ war. Weiterlesen

ÖIG Presseaussendung zum Al-Quds Tag (2015)

 

Islamistischer Massenaufmarsch ruft mitten in Wien wieder zur Zerstörung Israels auf
ÖIG unterstützt Kundgebung am 11. 7. gegen antisemitischen Al-Quds-Marsch in Wien
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft unterstützt das breite Bündnis „Gegen den Al-Quds-Tag in Wien“, das am Samstag, den 11. Juli, um 16 Uhr, am Stock-im-Eisen-Platz zur Kundgebung „Kein Al-Quds-Tag! Gemeinsam gegen Antisemitismus!“ aufruft. Das Bündnis besteht aus jüdischen, christlichen, kurdischen, antifaschistischen, gewerkschaftlichen und LGBT-Organisationen sowie Grünen-Bundesrat Marco Schreuder und SPÖ-Gemeinderat Peter Florianschütz.

Der so genannte Al-Quds-Tag wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini als politischer Kampftag für die „Eroberung Jerusalems“ und zur Zerstörung Israels eingeführt. Der am Ende des Ramadan mittlerweile weltweit inszenierte „Quds-Marsch“ wird am 11. Juli auch in Wien von Anhängern des iranischen Regimes organisiert. „Einer der größten regelmäßig stattfindenden islamistischen Aufmärsche, bei dem es jedes Jahr antisemitische und antiisraelische Parolen wie ‚Kindermörder Israel‘ gibt, wird also am Shabbat in unmittelbarer Nähe des IKG-Stadttempels vorbeiziehen. Dabei wird die Fahne der vom Iran finanzierten Terrororganisation Hisbollah mitgeführt, die weltweit für tödliche Anschläge gegen Jüdinnen und Juden verantwortlich ist. Das Innenministerium registrierte im Vorjahr bei der Demonstration auch Dschihadfahnen und antisemitische Transparente wie ‚Boykottiert das 4. Reich Zionisten = Nazis‘ mit Abbildung eines Davidsterns, der zum Hakenkreuz abgeändert wurde. Dem werden wir Widerspruch leisten“, erklärt ÖIG-Präsident Richard Schmitz.

Zu Jahresbeginn hat der Wiener Gemeinderat die „Wiener Erklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“ beschlossen, die sich explizit gegen „jede Form des Antisemitismus“ richtet. „Wir fordern daher alle antifaschistischen Wiener PolitikerInnen und die Zivilgesellschaft auf, sich dem Bündnis anzuschließen und sich klar und unmissverständlich gegen den Al-Quds-Marsch und gegen Antisemitismus zu positionieren. Weiters fordern wir die Wiener Polizei zum sofortigen Einschreiten bei antisemitischen und volksverhetzenden Sprüchen auf. Die Verwendung von Symbolen und Fahnen der terroristischen Hisbollah sollte zudem verboten werden. Gegenüber Antisemitismus darf es keine Toleranz und kein Wegschauen geben“, so Schmitz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
Dr. Richard Schmitz
ÖIG-Präsident

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150709_OTS0042/islamistischer-massenaufmarsch-ruft-mitten-in-wien-wieder-zur-zerstoerung-israels-auf

 

„Jerusalem für Alle“

JERUSALEMTAG 2015

Aviso: Veranstaltung der ÖIG im Palais Schönborn/ Laudongasse 15-19, 1080 Wien

am Mittwoch, 10. Juni 2015, um 18 Uhr

 

Sechs-Tage-Krieg, 7. Juni 1967 - Kurz nach der Eroberung von Jerusalem schreiten Verteidigungminister Moshe Dayan (mi.), Generalstabschef Yitzhak Rabin (re), und Jerusalem-Kommandant Uzi Narkis  durch das Löwentor in die Alstadt von Jerusalem. Foto: Ilan Bruner/GPO
Sechs-Tage-Krieg, 7. Juni 1967 – Kurz nach der Eroberung von Jerusalem schreiten Verteidigungminister Moshe Dayan (mi.), Generalstabschef Yitzhak Rabin (re), und Jerusalem-Kommandant Uzi Narkis durch das Löwentor in die Alstadt von Jerusalem. Foto: Ilan Bruner/GPO

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3.12.2014 Presseaussendung der Europäisch-Israelischen Gesellschaften

Keine vorschnelle Anerkennung Palästinas
Europäisch-Israelische Freundschaftsgesellschaften appellieren an die Parlamente und Regierungen Europas
Wien/Brüssel (OTS) – Die europäischen Freundschaftsgesellschaften mit Israel, die sich in Brüssel am 30. November 2014 getroffen haben, appellieren an die Parlamente und Regierungen in Europa, von einer vorschnellen Anerkennung Palästinas als Staat abzusehen.

Die Absicht, mit einer Anerkennung Palästinas dessen Position zu stärken, um damit den Friedensprozess zu beflügeln, ist angesichts der jüngsten Entwicklungen und Ereignisse reines Wunschdenken.

Das Zusammenwachsen von Fatah und Hamas in einer Einheitsregierung hat sich als Fiktion erwiesen. Der Kampf zwischen den beiden rivalisierenden Gruppen wird unerbittlich weitergeführt. Hamas zeigt unverändert ihr terroristisches Gesicht.

Wer also heute Palästina anerkennt, muss sich bewusst sein, dass er damit vor allem Hamas für ihren unaufhörlich gegen Israel gerichteten Terror belohnt.

Wir ersuchen die Parlamente und Regierungen in Europa, ebenso wie das Europäische Parlament, eine formelle Anerkennung Palästinas erst dann vorzunehmen, wenn und falls die palästinensische Seite bereit und willens ist, mit Israel und seinen jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern in Frieden zusammenzuleben.

Als Freunde Israels sehen wir keine Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung. Diese muss in direkten Verhandlungen zwischen den beiden Konfliktparteien entwickelt und vereinbart werden.

Brüssel, 30. November 2014

Mitunterzeichnende:

Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG)
Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG)
Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI)
Associacao de Amizade Portugal-Israel
Anglo-Israel Association
Ceská Spolecnost Prátel Izraele
Cultural Friendship Association Romania-Israel
Dansk-Israelsk Selskab
Drustvo srpsko-jevrejskog prijateljstva
Federazione delle Associazioni Italia-Israele
Alliance France-Israel. Alliance Général Koenig.
Ireland Israel Friendship League
Irish 4 Israel
Israel Friendship Coalition (Finland)
Les amitiées Belgo-Israélienne
Magyar-Izraeli Baráti Társaságok és Körök Országos Szövetsége
Med Israel for fred (Norway)
Samfundet Sverige-Israel

Presseaussendung der ÖIG-5.11.2014

Wiener SPÖ steht offenbar zu Al-Rawis antiisraelischer Agitation
Beglaubigte Übersetzung belegt einseitige Äußerungen
Wien (OTS) – Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft bleibt bei ihrer Kritik an den antiisraelischen Äußerungen von GR Omar Al-Rawi in einem Interview mit einer ägyptischen Nachrichtenagentur. Diese stellen leider keinen Einzelfall dar und tragen wieder einmal den Nahostkonflikt in die österreichische Innenpolitik.

Die Wiener SPÖ stört offenbar nur der Vergleich mit einem österreichischen Gesetz, nicht jedoch die antiisraelische Obsession ihres Abgeordneten an sich. Wie eine beglaubigte Übersetzung belegt, bezeichnete Al-Rawi den jüngsten Gaza-Krieg einseitig als israelische „Aggression gegen den Gazastreifen“. Diese verzerrende und einseitige Formulierung dient höchstens der Weiterverbreitung antiisraelischer Ressentiments, nicht jedoch einer gerechten Beurteilung der Situation.

Dazu ÖIG-Generalsekretärin Susi Shaked: „Hunderte Raketen wurden von palästinensischen Terrororganisationen aus Gaza nach Israel abgefeuert, bevor Israel überhaupt militärisch reagierte. Daher eine ‚Aggression‘ Israels zu implizieren, ist eine offensichtlichen Ressentiments geschuldete Darstellung der Ereignisse. Es würde einem gewählten österreichischen Politiker gut anstehen, zur Verständigung und zum Abbau von Ressentiments beizutragen, anstatt diese zu schüren. Antiisraelische Agitation gefährdet das friedliche Miteinander in Wien und ist verantwortungslos, wie wir bei den antiisraelischen und antisemitischen Ausschreitungen im Sommer gesehen haben. Hier sind die Wiener Politiker gefordert, zu deeskalieren anstatt anzufachen. Die ÖIG wird in solchen Situationen auch weiterhin ihre Stimme erheben.“

Die ÖIG erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass Al-Rawi bereits in der Vergangenheit mit einschlägigen Äußerungen auffiel. So sprach er etwa 2010 vor antiisraelischen Demonstranten in Wien davon, dass neun von der israelischen Marine auf der als „Hilfsflotille“ getarnten Mavi Marmara getötete Dschihadisten „nicht umsonst gestorben“ seien und versprach: „Wie werden euren Weg weiterführen“. Von Beobachtern wurde dies als öffentliche Solidarisierung mit gewaltbereiten Islamisten gesehen. Diese hatten vor ihrem Tod ihren Wunsch auf Video aufgezeichnet, im Kampf gegen Israel als „Märtyrer“ zu sterben. Mindestens einer der Mavi Marmara-„Friedensaktivisten“, die von Al-Rawi als „tapfere Menschen“ gehuldigt wurden, schloss sich übrigens dem verbrecherischen Islamischen Staat (ISIS) an und wurde vor kurzem bei US-Luftschlägen in Syrien getötet.